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Leiter des Forschungsprojekts: Prof. Dr. Volker Kronenberg, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn sowie Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie


Praxisexperte: Alexander Schweitzer (Foto: © MSAGD, Reiner Voss), Fraktionsvorsitzender der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Minister a.D.
Populistische Protestparteien von links und/oder rechts profitieren in den westlichen Industriestaaten vom wachsenden Misstrauen vieler Bürger gegenüber dem politischen Establishment und den demokratischen Verfahren. Was in europäischen Nachbarstaaten seit längerem der Fall ist, trifft inzwischen auch auf Deutschland zu.

Aus dieser Beobachtung ergeben sich folgende erkenntnisleitende Fragestellungen: Worin liegt der Ursprung dieses Misstrauens? Wie lässt sich angesichts zunehmend komplexer Einzelfragen ein gerechter Interessenausgleich im Sinne des Gemeinwohls herstellen? Welche Maßnahmen sind in diesem Sinne geeignet, das Vertrauen in den demokratischen Prozess wieder zu stärken?

Diesen Fragen will ein auf zwei Jahre angelegtes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Volker Kronenberg – anknüpfend an jahrelange Forschungen und Publikationen auf dem Gebiet der Demokratie- und politischen Kulturforschung – nachgehen. Dazu sollen in vier thematischen Modulen zunächst (1) die zentralen Herausforderungen der repräsentativen Demokratie identifiziert werden. Darauf aufbauend schließt sich die Analyse und Bewertung konkreter, praxistauglicher Ansätze zu ihrer Revitalisierung an: (2) Teilhabe durch Informationszugang, (3) Teilhabe durch Mitbestimmung und (4) Teilhabe durch Mitgestaltung.

Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?

Leiter des Forschungsprojekts: Prof. Dr. Volker Kronenberg, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn sowie Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie


Praxisexperte: Alexander Schweitzer (Foto: © MSAGD, Reiner Voss), Fraktionsvorsitzender der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Minister a.D.
Populistische Protestparteien von links und/oder rechts profitieren in den westlichen Industriestaaten vom wachsenden Misstrauen vieler Bürger gegenüber dem politischen Establishment und den demokratischen Verfahren. Was in europäischen Nachbarstaaten seit längerem der Fall ist, trifft inzwischen auch auf Deutschland zu.

Aus dieser Beobachtung ergeben sich folgende erkenntnisleitende Fragestellungen: Worin liegt der Ursprung dieses Misstrauens? Wie lässt sich angesichts zunehmend komplexer Einzelfragen ein gerechter Interessenausgleich im Sinne des Gemeinwohls herstellen? Welche Maßnahmen sind in diesem Sinne geeignet, das Vertrauen in den demokratischen Prozess wieder zu stärken?

Diesen Fragen will ein auf zwei Jahre angelegtes Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Volker Kronenberg – anknüpfend an jahrelange Forschungen und Publikationen auf dem Gebiet der Demokratie- und politischen Kulturforschung – nachgehen. Dazu sollen in vier thematischen Modulen zunächst (1) die zentralen Herausforderungen der repräsentativen Demokratie identifiziert werden. Darauf aufbauend schließt sich die Analyse und Bewertung konkreter, praxistauglicher Ansätze zu ihrer Revitalisierung an: (2) Teilhabe durch Informationszugang, (3) Teilhabe durch Mitbestimmung und (4) Teilhabe durch Mitgestaltung.
Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?"
 
Sorgen und Ängste, die zunehmend die gesellschaftlichen Debatten weltweit bestimmen, erzeugen in der Bevölkerung wachsendes Misstrauen gegenüber den etablierten Institutionen der Demokratie. Diese Skepsis führt zum Erstarken linker und rechter Protestparteien, die sie für Ihre Zwecke nutzen. Sowohl der Brexit als auch die US-Wahlen haben dies verdeutlicht. Auch die repräsentative Demokratie in Deutschland droht zunehmend in eine Glaubwürdigkeits- und Akzeptanzkrise zu geraten.

Die Bonner Akademie versuchte bei der Auftaktveranstaltung zum neuen Forschungsprojekt "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" am 20. Dezember 2016 die Ursachen für wachsende Skepsis und Unzufriedenheit gegenüber der Politik zu ergründen.