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Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft

Leitung der Forschungsgruppe: Prof. Dr. Caja Thimm (l.) und Prof. Dr. Christoph Bieber (r.)






Praxisexperten: Monika Piel (l.) und Prof. Dr. Jürgen Kluge (r.)
Die Forschungsgruppe "Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms" hat sowohl die Dynamik von Erregungskampagnen nachgezeichnet, als auch eine praxisrelevante Umsetzung erarbeitet, wie sich solche Prozesse erkennen, beeinflussen und unter Umständen sogar positiv nutzen lassen.

Grundlegend wird zwischen den Themenfeldern "Politik" und "Unternehmen" unterschieden: Während in der Politik häufiger personalisierende Skandalisierungen zu finden sind und den Kern dieser Kampagnen ausmachen, steht im wirtschaftlichen Umfeld häufiger ein Produkt bzw. das Unternehmen selbst im Fokus. Zudem sind die Folgen von Erregungskampagnen zwar in ihrer Schädlichkeit vergleichbar, aber in ihrer jeweiligen Intensität differenziert zu betrachten.

Das Forschungsprojekt ging unter anderem den Leitfragen nach, wie Erregungskampagnen entstehen, welche musterhaften Abläufe und Dynamiken erkennbar sind, welche Unterschiede es im Ablauf zwischen Politik und Wirtschaft gibt und welche Konsequenzen "Candy- und Shitstorms" auf längere Sicht haben können.

Die Schwerpunkte wurden auf die beiden Projektleiter verteilt, so beschäftigte sich der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Bieber, Universität Duisburg-Essen, schwerpunktmäßig mit dem politischen Umfeld, die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Caja Thimm, Universität Bonn, mit dem Unternehmensumfeld. Als Projektpartner konnten Monika Piel, ehemalige Intendantin des WDR, und Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG, interessante Einblick aus der medialen und wirtschaftlichen Praxis liefern.

Die Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Die Projektleiter: Prof. Dr. Caja Thimm, Professorin für Medienwissenschaft und Intermedialität an der Universität Bonn, und Prof. Dr. Christoph Bieber, Welker-Stiftungsprofessor für Ethik und Politikmanagement an der Universität Duisburg-Essen



Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion
Zum Abschluss des Forschungsprojekts „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“ richtete die Bonner Akademie am 25. November 2014 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Den Shitstorm gibt es nicht – Digitale Empörung in Wirtschaft und Politik“ aus.

Nach einem Grußwort von Monika Piel, ehemalige WDR-Intendantin und Projektpatin des Forschungsprojekts, und der Vorstellung der Projektergebnisse durch Constantin Härthe, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts und Stipendiat der Stiftung Mercator, diskutierten auf dem Podium Matthi Bolte, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen (Bündnis 90/Die Grünen), André Kauselmann, Pressesprecher Social Media, Investor Relations und Commercial Banking der ING-DiBa AG, Prof. Dr. Torsten Oltmanns, Partner und Global Marketing Director bei Roland Berger Strategy Consultants, und Johannes Marcus Schäfer, Marketingleiter der nexum AG. Das Schlusswort übernahm Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company, Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG und Projektpate der Studie.
 
Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“
 
Am 5. November 2013 begrüßten die Bonner Akademie sowie die Projektleiter Prof. Dr. Caja Thimm (Medienwissenschaft, Universität Bonn) und Prof. Dr. Christoph Bieber (NRW School of Governance, Universität Duisburg-Essen) Experten aus Politik, Wirtschaft und Medien zur Auftaktveranstaltung des Forschungsprojektes „Erregungskampagnen in Politik und Wirtschaft – digitale Öffentlichkeit zwischen Candy- und Shitstorms“.

Die Projektpartner Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG, und Monika Piel, ehemalige Intendantin des WDR, lieferten interessante Einblicke aus der medialen und wirtschaftlichen Praxis. Anne Wizorek, Initiatorin der #Aufschrei-Debatte sowie Grimme Online Preisträgerin 2013, und Gregor Mayer, Leiter des Bereichs Digitale Medien des Fernsehsenders Phoenix, bereicherten die Auftaktveranstaltung als Experten des Internet-Phänomens.