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Vaterland Europa? Europäische Identität in der Zeit der Euro- Verschuldungskrise

Leitung der Forschungsgruppe: Prof. Dr. Jerzy Maćków






Praxisexperten: Dr. Willi Steul (l.) und Dr. Manfred Sapper (r.)



 
Das Forschungsprojekt hat die Problematik der europäischen Identität behandelt. Dazu wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der europäischen Geschichte, Kultur und Politik systematisch untersucht. In einem zweiten Schritt wurde analysiert, auf welchen politischen Feldern die europäische Identität geprägt werden kann.

Am Meinungsaustausch über Europa und europäische Identität haben Wissenschaftler und Experten teilgenommen, die aus verschiedenen "Zonen" Europas kommen: Dem Euroraum, EU-Ländern mit Nationalwährungen und östlichen Anrainerstaaten der EU. Der Meinungsaustausch wurde anhand von Expertendiskursen und der Auswertung internationaler Literatur durchgeführt. Zudem wurden prägende historische Erfahrungen in den einzelnen Ländern berücksichtigt.

Bei der transnationalen Diskussion sollten einerseits die Euro-Krise, die dauerhaften Probleme der europäischen Integration und die Herausforderungen durch die Globalisierung erfasst werden. Andererseits stand auch die Frage nach der Finalität der Europäischen Union im Vordergrund.

Das Forschungsprojekt wurde geleitet von Prof. Dr. Jerzy Maćków, Universität Regensburg. Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios, und Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der wissenschaftlichen Zeitschrift "Osteuropa", haben das Projekt als Praxisexperten begleitet.

 
Am 22. Januar 2015 fand im Rahmen des von der Bonner Akademie durchgeführten Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ eine Diskussionsrunde unter dem Titel „Testfall Ukraine. Europa und seine Werte“ statt. Es handelte sich dabei um die Abschlussveranstaltung des von Prof. Dr. Jerzy Maćków, Universität Regensburg, geleiteten Projekts. Neben dem Projektleiter nahmen Stephan Malerius, Leiter eines in den Ländern der Ostpartnerschaft der Europäischen Union laufenden EU-Projekts der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bartosz Wieliński, Redakteur der größten polnischen Tageszeitung „Gazeta Wyborcza“, und Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Praxisexperte des Forschungsprojekts, an der Diskussion teil.

Diskussionsveranstaltung über „Nationale und europäische Identität in Ost und West“



Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Projektpate
Am 14. November 2014 fand im Großen Sitzungssaal der Philosophischen Fakultät der Universität Regensburg eine Diskussion über „Nationale und europäische Identität in Ost und West“ statt. Es handelte sich dabei um die dritte Veranstaltung des von Prof. Jerzy Maćków geleiteten Forschungsprojekts „Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“. An der Diskussion nahmen Dr. Willi Steul, Intendant des Deutschlandradios sowie Projektpate, und Prof. Dr. Johannes Grotzky, Universität Bamberg, teil.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden die Voraussetzungen, Inhalte und Perspektiven der Entstehung einer europäischen Identität ebenso wie die mit ihnen eng zusammenhängenden institutionellen Schwächen der Europäischen Union erörtert. Dr. Steul betonte mehrfach die Bedeutung kultureller Faktoren – wie zum Beispiel die Vielfalt der Sprachen und Bräuche sowie die verbindenden europäischen Werte- und Normenbezüge –, während die zwei anderen Teilnehmer auch politische Themen ansprachen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wurde vom Moderator, Prof. Grotzky, der Dialog mit dem Publikum eröffnet, bei dem die zuvor aufgeworfenen Fragen und Probleme noch einmal intensiv debattiert wurden.
Veranstaltung zum Forschungsprojekt „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ an der Universität Regensburg

 
Die zweite Veranstaltung des von der BAPP geförderten Forschungsprojekts "Vaterland Europa? - Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise" fand am 20. Januar 2014 im Großen Sitzungssaal der Philosophischen Fakultät der Universität Regensburg statt. Es war dem Thema "Russland und Europa" gewidmet.

Zunächst führte der aus Moskau nach Regensburg gekommene Prof. Dr. Lev Gudkow die mehr als 50 Teilnehmer in die Einstellungen der Russen gegenüber Europa ein. Dabei griff er auf die entsprechenden Erhebungen des von ihm geleiteten Instituts - des angesehenen "Levada-Zentrums" - zurück. Anschließend moderierte der wissenschaftliche Leiter des Projekts, Prof. Dr. Jerzy Maćków, die Diskussion, die sich an den Ausführungen des Direktors des besagten, in Russland größten und wichtigsten unabhängigen Meinungsforschungsinstituts entzündete. Im Blickpunkt dieser langen Diskussion standen auch die Einstellungen verschiedener russischer Bevölkerungsschichten gegenüber der Europäischen Union.
Auftaktveranstaltung des Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“

 
Am 15. Januar 2014 begrüßte die Bonner Akademie mehr als 70 Besucher zur Diskussionsveranstaltung „Europäische Identität in verschiedenen ,Zeitzonen‘ Europas“. In der Auftaktveranstaltung des von Prof. Dr. Jerzy Maćków, Universität Regensburg, geleiteten Forschungsprojekts „Vaterland Europa? – Europäische Identität in der Zeit der Euro-Verschuldungskrise“ wurde der Frage nachgegangen, wie sich die europäische Identität im Euro-Raum, dem „Neuen Europa“ und den Anrainerstaaten der EU definieren lasse. Zu den unterschiedlichen Ausprägungen der Identifikation mit Europa diskutierten ausgewiesene Experten aus west-, mittel- und osteuropäischen Ländern. Die Diskussion wurde moderiert von Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift „Osteuropa“.