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Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten

Lucas Vogelsang (Foto: Philipp Wente), Autor von "Heimaterde".




Moritz von Uslar (Foto: Josef Fischnaller), Autor von "Deutschboden".








 
Vom Wedding bis nach Essen, vom Ammersee bis Wischhafen durchmisst Lucas Vogelsang Deutschland und wirft einen sensiblen Blick auf unsere Gegenwart. In „Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland“ trifft er fußballbegeisterte Barbiere oder Iraner, die Gartenzwerge bemalen und zeigt damit, wie vielfältig ‚Heimat‘ heute eigentlich ist. Doch nicht nur literarisch erlebt der leicht angegraute Begriff, der für Viele eher ein Gefühl als geographische Standortbestimmung bedeutet, mehr Sehnsuchtsort als Siedlungspunkt, jüngst eine Renaissance. Die Besetzung des Begriffs durch die Rechten, die Skepsis der Linken, aber auch die Rückkehr in die politische Mitte, machen deutlich, dass das Ringen um die Deutung noch immer nicht abgeschlossen ist und zunehmend komplizierter wird.

Wie groß das Spektrum dessen ist, was Heimat sein kann, ist, zeigt auch Moritz von Uslar in seiner literarischen Reportage „Deutschboden: eine teilnehmende Beobachtung“. Er trifft Lucas Vogelsang und spricht mit ihm über „Heimaterde“ und darüber, was Heimat in der heutigen Zeit bedeutet und wie sie konkret aussehen kann − von Bonn-Bad Godesberg bis Berlin-Wedding, von Bayern bis Brandenburg.

Datum: 24. Januar 2018, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Rheinisches Landesmuseum Bonn,
Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn
*** Hinweis: Abweichender Veranstaltungsort ***

+++Zur Anmeldung    +++
Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgerichts a.D., Prof. em. für Öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München






 
Welche Vorstellungen und welches Verständnis haben wir in Deutschland über das Grundgesetz? Welche Faktoren können als Stützen für die Akzeptanz der repräsentativen Demokratie betrachtet werden? Wie kann Demokratie (wieder) mit Leben gefüllt werden? Wo gibt es besondere Entwicklungspotenziale?

Das sind am 23. Januar 2018 die Fragen der im Rahmen des Forschungsprojekts "Bürger, Demokratie & Politik – Die repräsentative Demokratie in der Akzeptanzkrise?" stattfindenden Veranstaltung.

Datum: 23. Januar 2018, 18:00-20:00 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn
+++ Keine Anmeldung mehr möglich! +++

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Essener Forums.
 
Am 16. Januar 2018 fand ein weiteres Essener Forum zum Thema „Integrationserfahrungen im Ruhrgebiet - Erfolgsfaktoren und Innovationspotenziale“ statt. Das Projektteam nutzte in diesem Rahmen die Gelegenheit die Ergebnisse des dreijährigen Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ vorzustellen und mit Integrationspraktikern und Multiplikatoren aus dem Ruhrgebiet zu diskutieren und anhand von Best-Practices aus Nordrhein-Westfalen zu illustrieren. Damit setzte das Essener Forum einen gelungenen Abschluss der Veranstaltungsreihe im Rahmen des praxisorientierten Forschungsprojekts, welches die Bonner Akademie im Auftrag der Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff seit 2015 durchführte.

War am 11. Januar 2018 zu Gast in der Bonner Akademie: Sigmar Gabriel, geschäftsführender Bundesminister des Auswärtigen
Zur ersten Diskussionsveranstaltung im Jahr 2018 durfte die Bonner Akademie am 11. Januar Sigmar Gabriel, geschäftsführender Bundesminister des Auswärtigen, im Universitätsforum begrüßen. Er diskutierte zusammen mit dem Altoberbürgermeister der Landeshauptstadt München, Christian Ude, und Dr. Peter Gauweiler, Bayerischer Staatsminister a.D. sowie CSU-Bundestagsmitglied a.D., u.a. die Frage, wie die etablierten Parteien verloren gegangenes Wählervertrauen zurückgewinnen können. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christoph Schwennicke, Chefredakteur des Magazins CICERO.
Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt: "Integrationserfahrungen im Ruhrgebiet. Erfolgsfaktoren und Innovationspotenziale"
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets" hat die Bonner Akademie in den vergangenen drei Jahren nicht nur die Gründe für die fortbestehende Distanz zwischen Herkunftsdeutschen und Menschen mit muslimischem Migrationshintergrund untersucht, sondern darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit bis zu 17 Projektpartnern Handlungsempfehlungen entwickelt, die die Integrationssituation im Ruhrgebiet nachhaltig verbessern können. In der Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt stellt das Projektteam die Ergebnisse nun unter dem Titel "Integrationserfahrungen im Ruhrgebiet. Erfolgsfaktoren und Innovationspotenziale" zur Diskussion.

Ergänzt werden diese um Beiträge namhafter Autoren wie Aydan Özoğuz, Serap Güler, Alexander Schweitzer, Bernd Tönjes, Michael Vesper, Hacı-Halil Uslucan oder Thomas Kufen, die die integrationspolitischen Herausforderungen in ihrem jeweiligen Handlungsfeld illustrieren, gleichzeitig aber auch aufzeigen, wie diesen angemessen begegnet werden kann.
Am 16. Dezember veranstaltete die BAPP gemeinsame mit der AWO Gelsenkirchen / Bottrop ein interkulturelles Mehrgenerationen-Kochen im AWO Quartierzentrum Gelsenkirchen-Rotthausen.
Seit 2015 hat die Bonner Akademie gemeinsam mit der Brost-Stiftung und unter Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Christian Wulff das Forschungsprojekt „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ durchgeführt. Unser Interesse beschränkte sich dabei nicht nur auf die Gründe für die fortbestehende kulturelle Distanz im Alltag von Deutschen und Migranten im Ruhrgebiet, sondern zielte insbesondere auf die Entwicklung greifbarer Ansätze zur Belebung des interkulturellen Austauschs im gesellschaftlichen Alltag. Im Rahmen der dreijährigen Projektarbeit werden zum Ende des Projektes nun besonders vielversprechende Ansätze in der Jugend- und Altenhilfe im Rahmen verschiedener Kick-Off-Veranstaltungen gemeinsam mit Partnern vor Ort angestoßen. Dazu zählte auch ein Interkulturelles Mehrgenerationen-Kochen, das gemeinsam mit der AWO Gelsenkirchen / Bottrop am 16. Dezember 2017 im AWO Quartierszentrum in Gelsenkirchen-Rotthausen organisiert wurde und gleichzeitig als Auftaktveranstaltung für ein interkulturelles Generationentandem diente.
 
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Praktische Perspektiven auf eine kontroverse Debatte" mit Dr. Joachim Stamp (l.) und Prof. Dr. Heribert Prantl (r.).
Wie man das Potenzial der praktischen Initiativen und Projekte vor Ort für eine ganzheitliche Integrationsarbeit nutzen kann, stand im Fokus des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“. Zu dessen Abschluss haben wir den Blick nun noch einmal über die konkreten Projekte und Maßnahmen im Ruhrgebiet hinaus geweitet und die Ergebnisse im Licht der gewandelten Rahmenbedingungen und der aktuellen politischen Debatte im Rahmen einer Abschlussveranstaltung diskutiert. Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, und Prof. Dr. Heribert Prantl, Leiter des Ressorts für Innenpolitik und Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, diskutierten dazu am 7. Dezember 2017 zum Thema „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Praktische Perspektiven auf eine kontroverse Debatte“ auf dem Podium. Stefan Weigel, stellvertretender Chefredakteur der Rheinischen Post, moderierte die Veranstaltung. 

 

Dr. h.c. Jürgen Gerdes, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Post DHL Group und Kuratoriumsvorsitzender der Bonner Akademie



Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie



Dr. Boris Berger, Vorsitzender des Trägervereins

 
Das Kuratorium der Bonner Akademie hat einen neuen Vorsitzenden: Auf Anregung des Präsidenten der Bonner Akademie, Professor Bodo Hombach, hat der Trägerverein einstimmig Dr. h.c. Jürgen Gerdes als Nachfolger von Dr. Klaus Engel in das Amt berufen. Damit tritt ein außergewöhnlich erfolgreicher und kreativer Manager an die Spitze des Gremiums, der wie kaum ein zweiter den Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis verkörpert. Jürgen Gerdes ist - nachdem er zuvor bereits verschiedene Leitungspositionen im Konzern inne hatte - seit 2007 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Post DHL Group und zuständig für die Ressorts Post, eCommerce und Parcel. 2017 wurde ihm für seine besonderen Verdienste die Ehrendoktorwürde der HHL Leipzig Graduate School of Management verliehen.

Prof. Bodo Hombach zeigte sich außerordentlich erfreut, dass sich Jürgen Gerdes künftig noch intensiver in die Arbeit der Akademie einbringen wird: "Jürgen Gerdes ist ein herausragender und äußerst innovationsfreudiger Manager. Sein Handeln ist geprägt von unternehmerischer Verantwortung und strategischer Weitsicht. Mit den großen Herausforderungen, denen unsere Gesellschaft im Kontext der Globalisierung gegenübersteht, ist Jürgen Gerdes bestens vertraut. Aus seiner täglichen Arbeit weiß er, dass sich im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis tragfähige Antworten und zukunftsweisende Lösungen entwickeln lassen. Jürgen Gerdes bringt somit die allerbesten Erfahrungen und Eigenschaften mit, um auch der Arbeit unserer Akademie wichtige Impulse zu geben und das Profil der BAPP praxis- und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Für seine neue Aufgabe wünsche ich ihm viel Erfolg und eine glückliche Hand!"

Seitens des Trägervereins betonte dessen Vorsitzender, Dr. Boris Berger, die enge Verbundenheit des neuen Kuratoriumsvorsitzenden mit der BAPP: "Jürgen Gerdes begleitet die Arbeit der Bonner Akademie bereits seit ihrer Gründung. Als engagiertes Mitglied des Kuratoriums hat er mit Kreativität und Tatkraft ganz maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Akademie weit über Bonn hinaus einen exzellenten Ruf als Forschungs- und Diskussionsplattform für den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis entwickeln konnte. Seine Berufung zum Vorsitzenden des Kuratoriums ist daher nur logisch und folgerichtig. Wir freuen uns außerordentlich, mit Jürgen Gerdes die Idealbesetzung für dieses Amt gefunden zu haben."
Norbert Blüm präsentierte am 30. November 2017 Ausschnitte aus seiner neuesten Veröffentlichung
In Kooperation mit dem General-Anzeiger konnte die Bonner Akademie am 30. November 2017 Norbert Blüm begrüßen. Der ehemalige Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung präsentierte Ausschnitte aus seiner neuesten Veröffentlichung "Verändert die Welt, zerstört sie aber nicht: Einsichten eines linken Konservativen". Anschließend sprach er mit GA-Chefredakteur Dr. Helge Matthiesen über die zentralen Aussagen seines Buches, ging auf aktuelle welt- und bundespolitische Entwicklungen ein und plauderte über alte Bonner Zeiten.



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