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Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch (l., Foto: Barbara Frommann), Rektor der Universität Bonn, und Patricia Espinosa (r.), Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats UNFCCC




Christoph Bals (l.), Politischer Geschäftsführer von Germanwatch e.V., und Prof. Dr. Dr. Peter Höppe (r.), Meteorologe und Vorsitzender der "Munich Climate Insurance Initiative" (MCII), bis Dezember 2017 Leiter der Forschungsabteilung für Geo-Risiken der MunichRe




Dr. Daniel Klingenfeld (l., Foto: Klemens Karkow), Leiter des Stabes des Direktors am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, und Moderatorin Dr. Hildegard Stausberg (r.), Journalistin und Publizistin, Vorsitzende des Kölner Presseclubs




In Verbindung mit dem Liaison Office Internationale Wissenschaft der Bundesstadt Bonn





 
Zwei Wochen lang war Bonn im vergangenen November Schauplatz der internationalen Klimadiplomatie. Delegierte aus 195 Staaten arbeiteten im Rahmen der 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen an einem Regelwerk zum Pariser Klimaschutzabkommen von 2015. Dieses soll auf der nächsten Vertragsstaatenkonferenz Ende 2018 in Katowice verabschiedet werden und dabei helfen, das Pariser Abkommen effektiver umzusetzen. Wir möchten mit prominenten Experten eine inhaltliche Bilanz der Bonner Konferenz ziehen.
 
Welche konkreten Verhandlungsfortschritte konnten unter der Präsidentschaft von Fidschi erzielt werden, um der Einhaltung des Zwei-Grad-Ziels näher zu kommen? Auf welche Unterstützung können insbesondere die Entwicklungsländer zukünftig hoffen, um sich gegen die immer häufiger auftretenden extremen Wettereignisse besser schützen zu können?
 
Beachtlich war in Bonn auch das zivilgesellschaftliche "Rahmenprogramm" der diplomatischen Verhandlungen. Nichtstaatliche Akteure - Städte und Regionen, Unternehmen, NGOs, Forschungseinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler - präsentierten ihre innovativen Konzepte zum Klimaschutz. Wie kann insbesondere die Wissenschaft dazu beitragen, die fachlichen und technischen Grundlagen für die Umsetzung der politischen Beschlüsse zu legen?
 
Für Aufsehen sorgte schließlich auch die "Allianz für den Kohleausstieg", die am Rande der Konferenz ihre Gründung bekannt gab. Deutschland ist jedoch kein Mitglied und scheint derzeit insgesamt weit hinter den eigenen Klimazielen zurückzubleiben. Welche Staaten werden künftig die internationale Vorreiter- und Führungsrolle im Kampf gegen den Klimawandel übernehmen? Wie kann die Bundesrepublik ihre einstige Rolle als Schrittmacher im Kampf gegen den Klimawandel wieder zurückgewinnen?

Diese Fragen möchten wir diskutieren mit Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des UN-Klimasekretariats UNFCCC, Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch e.V., Prof. Dr. Dr. Peter Höppe, Meteorologe und Vorsitzender der "Munich Climate Insurance Initiative" (MCII), bis Dezember 2017 Leiter der Forschungsabteilung für Geo-Risiken der MunichRe, und Dr. Daniel Klingenfeld, Leiter des Stabes des Direktors am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Die Begrüßung hält Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn; die Moderation übernimmt Dr. Hildegard Stausberg, Journalistin und Publizistin, Vorsitzende des Kölner Presseclubs.


Datum: 19. Februar 2018, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn

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