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Prof. Bodo Hombach (l., Foto: Volker Lannert), Präsident der Bonner Akademie, und Vincent Muller (r.), Französischer Generalkonsul in Düsseldorf



Dr. Claire Demesmay (l.), Programmleiterin Frankreich, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, und Dr. Sascha Lehnartz (r., Foto: Martin U. K. Lengemann), Chefkorrespondent von WeltN24, bis 2014 Frankreichkorrespondent der WELT



Gila Lustiger (l., Foto: Heike Bogenberger), deutsch-französische Bestsellerautorin, seit Oktober 2017 "Stadtschreiberin Ruhr", und Frédéric Petit (r., Foto: Céline Théret), Abgeordneter der Französischen Nationalversammlung für die Auslandsfranzosen in Deutschland und Zentraleuropa



Moderator Michael Krons (Foto: PHOENIX/Ingo Firley), Leitender Redakteur und Moderator bei Phoenix
 
Mit seinem überraschenden Wahlsieg hat Emmanuel Macron im vergangenen Jahr nicht nur das Parteiensystem der Fünften Republik gründlich durcheinandergewirbelt, sondern bei vielen Franzosen auch die Hoffnung auf eine tiefgreifende Erneuerung – auf Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und mehr Sicherheit – entfacht.

Ob Arbeitsmarktreform, Abschaffung der Vermögenssteuer oder Reformen der Berufsbildung: Seit Übernahme des Präsidentschaftsamtes setzt er sein ambitioniertes Wahlprogramm konsequent und in hohem Tempo um. Auch wenn viele Kritiker in Macron weiterhin einen elitären Vertreter des politischen Establishments sehen, bleibt der Widerstand bislang erstaunlich gering. Doch weitere Reformen sind unabdingbar, um insbesondere den französischen Staatshaushalt zu entlasten.

Viele Sympathien – auch aus Deutschland – haben Macron zugleich seine proeuropäischen Initiativen eingebracht: Offensiv wirbt er für tiefgreifende Reformen der europäischen Institutionen. Der Partnerschaft mit Deutschland schreibt er dabei eine zentrale Rolle zu, doch noch gehen die Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungspolitik weit auseinander.

Welche Faktoren, welche weiteren Reformvorhaben werden für den dauerhaften Erfolg Macrons entscheidend sein? Welchen Beitrag muss die neue Bundesregierung leisten, damit das Momentum auf europäischer Ebene nicht ungenutzt verstreicht?

Unter anderem diese Fragen wollen wir mit Dr. Claire Demesmay, Programmleiterin Frankreich, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Dr. Sascha Lehnartz, Chefkorrespondent von WeltN24, bis 2014 Frankreichkorrespondent der WELT, Gila Lustiger, deutsch-französische Bestsellerautorin, seit Oktober 2017 "Stadtschreiberin Ruhr", und Frédéric Petit, Abgeordneter der Französischen Nationalversammlung für die Auslandsfranzosen in Deutschland und Zentraleuropa, diskutieren. Begrüßung durch Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie; Einführung von Vincent Muller, Französischer Generalkonsul in Düsseldorf. Die Moderation übernimmt Michael Krons, Leitender Redakteur und Moderator bei Phoenix.

Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Institut Français Bonn und der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.


Datum: 14. Mai 2018, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn

+++ Keine Anmeldung mehr möglich! +++