Die Bonner Akademie führt das ganze Jahr über Veranstaltungen zu praxisnahen Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Medien und Politik durch. Die Veranstaltungen varieren in Größe und Format, streben jedoch alle an, den Dialog zwischen Theorie und Praxis sowie zwischen den einzelnen Disziplinen zu stärken.

Veranstaltungen

Diskussionsveranstaltung mit Dr. Mathias Döpfner im Bonner Posttower
Die Bonner Akademie führt das ganze Jahr über Veranstaltungen zu praxisnahen Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Medien und Politik durch.

Die Veranstaltungen variieren in Größe und Format, streben jedoch alle an, den Dialog zwischen Theorie und Praxis sowie zwischen den einzelnen Disziplinen zu stärken.

Ob öffentliche Podiumsdiskussion, Expertenrunden im kleinen Kreise oder langfristig angelegte Foren - mit ihrem vielfältig angelegten Veranstaltungsformaten richtet sich die Bonner Akademie an ein breites Publikum aus Wissenschaftlern, Studenten, Postgraduierten und Arbeitnehmern, Vorständen und allgemein Interessierten. Auf dieser Seite können Sie sich über die verschiedenen Veranstaltungen informieren.
Hier finden Sie Informationen zu kommenden Veranstaltungen der Bonner Akademie.

Diskussionsveranstaltung "Die Rolle der Medien in der Integrationsdebatte" mit Anja Reschke, Journalistin und Moderatorin (NDR) - © NDR/Thomas Pritschet
Nicht erst im Kontext der aktuellen Flüchtlingskrise sehen sich Journalisten verstärkt mit Vorwürfen gegenüber ihrer Berichterstattung und Glaubwürdigkeit konfrontiert. Über die Frage, wie angemessene Berichterstattung aussehen kann, diskutieren Anja Reschke, Journalistin und Moderatorin, Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts, Constantin Schreiber, Journalist und Grimme-Preisträger und Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger, Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Universität Mainz im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung zum Thema "Die Rolle der Medien in der Integrationsdebatte - Zwischen Objektivitätsanspruch und gesellschaftspolitischer Verantwortung".
 

Datum: 29. Juni 2016, 18:00-19:30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 

Diskussionsveranstaltung „Europa am Scheideweg - Krisen, Kritiker und Referenden“ mit Peter Altmaier
© Bundesregierung/Kugler
Seit mehr als einem halben Jahrzehnt befindet sich die Europäische Union in der Wahrnehmung ihrer Bürger – aber auch weiter Teile der politisch verantwortlichen Akteure – in einer Dauerkrise. Zur „Eurokrise“ hat sich im vergangenen Jahr die Flüchtlingskrise gesellt, durch die bestehende Spannungen und zentrifugale Tendenzen in der Union weiter verstärkt wurden. In vielen Mitgliedsstaaten verschärft sich der Ton europapolitischer Debatten. Allseits erfahren nationalpopulistische, europaskeptische Parteien erheblichen Auftrieb. Immer dringlicher stellt sich daher die Frage, wie die Zerfallserscheinungen des europäischen Einigungsprojekts aufgehalten werden können.

Diese zentrale sowie weitere Fragen möchte die Bonner Akademie am 1. Juli 2016 im Rahmen der Veranstaltung „Europa am Scheideweg - Krisen, Kritiker und Referenden“ diskutieren. Die Begrüßungsrede hält der Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Prof. Dr. Michael Hoch, gefolgt von einer thematischen Einführung durch Prof. Bodo Homach, Präsident der Bonner Akademie. Im Anschluss diskutieren Peter Altmaier, Chef des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben, Dr. Jochen Bittner, Redakteur im Ressort Politik, „DIE ZEIT“, von 2007 bis 2011 Europa-Korrespondent in Brüssel, Dr. Ulrike Guérot, Professorin für Europapolitik und Demokratieforschung und Direktorin des „European Democracy Lab“, und Dr. Wolfgang Herles, Fernsehautor, ehemaliger Leiter des ZDF-Studios Bonn. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Jan Philipp Burgard, Journalist und Politikwissenschaftler. 


Datum: 1. Juli 2016 +++ Neuer Veranstaltungsbeginn: 18:30-20:00 Uhr +++
Ort: Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
+++ Für diese Veranstaltung sind leider keine Plätze mehr frei +++

Der Syrien-Konflikt und die Neuordnung des Nahen Ostensam 4. Juli 2016 - © Wikipedia
Der Bürgerkrieg in Syrien, die Dauerkrise der Ukraine – sie beherrschen die internationalen Schlagzeilen seit Jahren. Mit ihren vielschichtigen – politischen, gesellschaftlichen und historischen – Ursachen widersetzen sich die Krisen des 21. Jahrhunderts einfachen Lösungen. Nicht selten liegt es daran, dass die aktuellen Krisen lediglich Symptome tieferliegender Konflikte sind, die in der Geschichte und dem soziokulturellen Geflecht der beteiligten Akteure und Gesellschaften seit Generationen verwurzelt sind. 

Diese historischen Konfliktlinien und ihre Auswirkungen auf das Krisenmanagement im 21. Jahrhundert möchten die Bonner Akademie und das Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe zum Thema „Krisen im Kontext“ im Sommer 2016 näher in den Blick nehmen: Wie wirken historische Konfliktlinien in die Gegenwart fort? Wie beeinflussen sie Motivationen und Interessen der handelnden Akteure? Wo werden sie zur Legitimation von Politik und Verhärtung von Konflikten benutzt? 

Die zweite Veranstaltung dieser Reihe wird sich am 4. Juli 2016, um 19:00 Uhr mit dem Thema „Der Syrien-Konflikt und die Neuordnung des Nahen Ostens“ beschäftigen. Diskutieren werden Jörg Armbruster, ehemaliger ARD-Nahost Korrespondent,  PD Dr. Gülistan Gürbey, Privatdozentin an der Freien Universität Berlin, und Dr. Gunter Mulack, Deutscher Botschafter a.D. in Damaskus. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Conrad Schetter vom Bonn International Center for Conversion.

Datum: 4. Juli 2016, 19:00-20:00 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum, Heussallee 18-24, 53113 Bonn
Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 
Hier finden Sie Informationen zu vergangenen Veranstaltungen der Bonner Akademie.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussionsveranstaltung zur Ukraine/Russland-Krise

 
Am 9. Juni fand in der Bonner Akademie die Auftaktveranstaltung der neuen Reihe „Krisen im Kontext“ statt, die in Kooperation mit dem Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn ausgerichtet wird. Zum Thema „Die Ukraine/Russland-Krise und der Kampf um neue Einflusszonen“ diskutierten Dr. Hans-Jürgen Heimsoeth, früherer Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Ukraine, und Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Senior Researcher am Bonn International Center for Conversion (BICC). Die Diskussionsrunde wurde von Prof. Dr. Martin Aust, Professor für Geschichte und Kultur Osteuropas an der Universität Bonn, moderiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Expertenforums „Dimensionen der Solidarität“




 
Am 9. Juni fand in der Bonner Akademie ein Expertenforum zum Thema „Dimensionen der Solidarität“ statt. Als Experten waren Prof. Dr. Markus Gabriel und Prof. Dr. Clemens Albrecht, beide von der Universität Bonn, sowie Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter-Christian Müller-Graff von der Universität Heidelberg und Prof. Dr. Katja Bender von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geladen, die in kurzen Impulsbeiträgen aus Sicht ihrer jeweiligen Wissenschaftsdisziplinen zum Themenkomplex „Solidarität“ Stellung nahmen und sich anschließend den Fragen der Veranstaltungsteilnehmer stellten. Das Expertenforum wurde vom Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie, Prof. Dr. Volker Kronenberg, moderiert.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 'Essener Forums'
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“ fand am 7. Juni 2016 das Essener Forum zum Thema „Gesundheit und Pflege muslimischer Senioren. Herausforderungen und Bedarfe in der Praxis“ statt. Verschiedene Praktiker aus den Bereichen Gesundheit, Pflege und Politik diskutierten die neuen Aufgaben und Anforderungen, die sich durch den Eintritt der ersten Einwanderergeneration ins Rentenalter ergeben.

Diskussionsveranstaltung „Arena ohne Regeln? Streitkultur im Internet“ mit Bundesjustizminister Heiko Maas
Bundesjustizminister Heiko Maas war am 03. Mai zu Gast in der Bonner Akademie. Zum Thema „Arena ohne Regeln? Streitkultur im Internet“ hielt er eine Rede über die Diskussionskultur in Sozialen Netzwerken. An der anschließenden Diskussion nahmen neben Heiko Maas auch die Chefin vom Dienst bei der Süddeutschen Zeitung, Dr. Alexandra Borchardt, der Berliner Abgeordnete und Internetexperte Christopher Lauer sowie Prof. Dr. Caja Thimm vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Bonn teil. Die Diskussionsrunde wurde von Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, moderiert.
 
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wieviel Islam gehört zu Deutschland? Integrationserfahrungen junger und alter Menschen in einer säkular geprägten Gesellschaft am Beispiel des Ruhrgebiets“, fand an der Bonner Akademie am 14. April 2016 eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Muslimisch- weiblich- deutsch? Integrationserfahrungen muslimischer Mädchen und Frauen“ statt. Über die Vereinbarkeit von Islam und Gleichberechtigung und die Wahrnehmung in der Mehrheitsgesellschaft diskutierten Alice Schwarzer, Journalistin und Publizistin, Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Autorin, Claudius Seidl, FAS- Feuilletonchef und Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschlands. Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk übernahm die Moderation der Diskussionsveranstaltung.
Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, war zu Gast in der Bonner Akademie

 
Am 27. Januar war der Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, Shi Mingde, bei der Kooperationsveranstaltung der Bonner Akademie und des Center for International Security and Governance im Bonner Universitätsforum zu Gast und referierte über "Entwicklung in China und die chinesisch-deutschen Beziehungen". An der anschließenden Diskussionsveranstaltung mit Botschafter Shi nahmen außerdem der ehemalige Bundesminister und Chinaexperte Rudolf Scharping und der Leiter des außenpolitischen Ressorts der Süddeutschen Zeitung, Stefan Kornelius, teil. Moderiert wurde die Runde von Auslandskorrespondentin Anja Bröker vom Westdeutschen Rundfunk.
Deutsch-Französisches Forum mit dem Titel "Ziemlich beste Freunde, und dann?"
Am 22. Januar 2016 richtete die Bonner Akademie in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (Berlin), dem Institut français des relations internationales (Paris) und der C.L. Grosspeter Stiftung (Frechen) das Deutsch-Französische Forum aus, bei dem deutsche und französische Experten über Stand und Perspektiven der Beziehungen zwischen beiden Ländern sowie über die Bedeutung des deutsch-französischen "Motors" für die Weiterentwicklung der Europäischen Union diskutierten.
Vorstellung des Buchs "Amerika stellt die Weichen – Die Supermacht im Umbruch" im Rahmen einer Podiumsdiskussion
 
In Zusammenarbeit mit dem Center for International Security and Governance lud die Bonner Akademie am 7. März 2016 zur Buchvorstellung "Amerika stellt die Weichen – die Supermacht im Umbruch". Als Podiumsgäste durften Tom Buhrow, Intendant des WDR und langjähriger USA-Korrespondent, Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, Michael R. Keller, US-Generalkonsul in Düsseldorf, und Julius van de Laar, Kampagnen- und Strategieberater sowie 2008 als einziger Deutscher im Wahlkampf für Barack Obama tätig, begrüßt werden. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Jan Philipp Burgard, Journalist und Mitherausgeber des Buches.
Veranstaltung in Essen zum Thema "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs"
Nach wie vor gewinnt das Thema "Integration" in öffentlichen sowie politischen Diskussionen immer weiter an Aktualität und wird in Zukunft eine der wesentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen darstellen. Aus diesem Grund veranstaltete die Bonner Akademie zusammen mit der Brost-Stiftung am 1. Dezember 2015 in Essen eine Diskussionsrunde, zu der sie Vertreter verschiedener Religionsrichtungen einlud, um die Rolle der Religion beim Integrationsprozess zu erörtern.
Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks
Über den Wandel der Medienwelt, die Entstehung neuer Medienformate in Zeiten der Digitalisierung sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten diskutierten am 2. Dezember 2015 in der Deutschen Welle der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Tom Buhrow, Juliane Leopold, Gründungschefredakteurin von BuzzFeed Deutschland, sowie Béla Anda, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Leiter des Kulturressorts "Salon" beim Magazin Cicero.
Podiumsdiskussion zum Thema "Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel"
 
In Kooperation mit dem Center for International Security and Governance richtete die Bonner Akademie am 4. März 2016 eine Diskussionsveranstaltung mit dem Thema "Kalter Frieden? Die deutsch-russischen Beziehungen im Wandel" aus. Zu Gast waren Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Botschafter Prof. Dr. Wolfgang Ischinger, der das Amt des Vorsitzenden der Münchener Sicherheitskonferenz innehat, und Bundesminister a.D. Ronald Pofalla, Vorsitzender des Petersburger Dialogs. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteur und Moderator von Phoenix.
Vortrag von Prof. Dr. Dominik Geppert, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Die Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Dominik Geppert (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Historiker und besonderer Experte für Großbritannien und die deutsch-britischen Beziehungen, bildete den gelungenen Abschluss der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmete sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Fragestellungen zur Zukunft des europäischen Integrationsprozesses.
Die Bonner Akademie durfte mit Stefan Aust einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen
 
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Münchener NSU-Prozess durfte die Bonner Akademie am 19. November 2015 mit Stefan Aust, Herausgeber der Tageszeitung "Die Welt" sowie ehemaliger Chefredakteur des "Spiegel", einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen. Über die Ausrichtung und die Effektivität der deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden sowie über die Aufarbeitung des NSU-Skandals diskutierten mit ihm unter der Moderation von Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur beim Bonner General-Anzeiger, der Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger sowie Winfried Ridder, ehemaliger Mitarbeiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz.
Podiumsdiskussion zum Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP)

 
Über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) wird seit Monaten auf beiden Seiten des Atlantiks heftig debattiert. Um über Vor- und Nachteile des Abkommens aufzuklären und Perspektiven der deutschen, europäischen und amerikanischen Seiten aufzuzeigen, diskutierten Staatssekretär Ulrich Kelber vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Alexander Graf Lambsdorff, stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, Peter Chase, Vizepräsident der US-Handelskammer und Thea Lee, stellvertretende Stabschefin des amerikanischen Gewerkschaftsbundes der AFL-CIO am 17. November 2015 im Bonner Universitätsforum. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteur bei Phoenix. Mehr als 200 Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie, des Center for International Security and Governance und des American Center for Contemporary German Studies.

Das "3. Deutsch-Chinesische Akademische Forum" fand 2015 in Shanghai statt



 
Zum Thema "Wirtschaftsentwicklung, Rechtsstaat und Sozialer Wandel" diskutierten am 5. und 6. November 2015 in Shanghai über 30 deutsche und chinesische Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien. Der Austausch fand im Rahmen des "Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums" statt, welches die Bonner Akademie im dritten Jahr in Folge in Kooperation mit der Chinese Academy of Social Sciences (CASS) durchgeführt hat. Der deutschen Delegation gehörten neben dem Präsidenten der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, unter anderem die ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundesminister Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Rudolf Scharping, renommierte Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen und profilierte Chinakenner aus den Partnerinstitutionen der BAPP an.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach in der Bonner Akademie zum Thema "Energiepolitik"
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel war am 1. Oktober 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Energiewende sowie über die deutsche Energiepolitik zu reden und zu diskutieren. Mit ihm auf dem Podium saßen Bundesminister a.D. Dr. Dr. h.c. Werner Müller und Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Moderation erfolgte durch den Chefredakteur des Handelsblatts, Hans-Jürgen Jakobs.
Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Andreas Rödder, Dr. Hans-Dieter Heumann, Dr. Helge Matthiesen und Hans-Dietrich Genscher (v.l.n.r.)
Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher präsentierte am 30. September 2015 seinen Band "Meine Sicht der Dinge" in der Bonner Akademie. Das Buch entstand im Gespräch mit Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident a.D. der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Beide nahmen im Rahmen der Veranstaltung an einer Diskussionsrunde mit dem Historiker Prof. Dr. Andreas Rödder teil. Die Moderation führte der Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, Dr. Helge Matthiesen.
Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung
Am 15. September 2015 konnte die Bonner Akademie den ehemaligen Chefredakteur des SPIEGEL und jetzigen Leiter des Rechercheverbunds von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung, Georg Mascolo, als profilierten Kenner der journalistischen Szene begrüßen. Er diskutierte zusammen mit dem ehemaligen WDR-Intendanten sowie ehemaligen ARD-Vorsitzenden Dr. h.c. Fritz Pleitgen und dem früheren FAZ-Herausgeber Prof. Dr. Günther Nonnenmacher über die Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus.
Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, Ludwig-Maximilians-Universität München
Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Ludwig-Maximilians-Universität München) konnte die Bonner Akademie einen der großen Kenner von Politischer Wissenschaft und aktiver Politik begrüßen. In seinem Vortrag hob Prof. Weidenfeld die Bedeutung einer klaren, langfristigen Strategie für eine erfolgreiche europäische Politik hervor. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" statt, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Zukunftsperspektiven der EU auszuloten und zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.
Auseinandersetzungen und Debatten rund um den Islam prägen tagtäglich die Schlagzeilen der deutschen und französischen Presse. Am 28. Mai kamen Vertreter aus der Politik, den Medien und der Wissenschaft in der Bonner Akademie zusammen, um über "Jugend und Islam – deutsch-französische Perspektiven" zu diskutieren. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und des Institut Français.
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität Berlin
Die Veranstaltung mit Prof. Dr. Herfried Münkler, einem der bekanntesten und einflussreichsten Politikwissenschaftler Deutschlands, angereist von der Humboldt-Universität Berlin, bildete ein weiteres Highlight der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, beide vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, sowie in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung der Suche nach neuen Perspektiven für die Europäische Union. Diesem Anspruch folgend bot der Referent eine geopolitische Analyse der deutschen Position im heutigen Europa und ihrer Bedeutung für das europäische Integrationsprojekt.
Prof. Dr. Roland Sturm, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
 
Im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende, Europas Anfang" warf am 4. Mai 2015 in der Bonner Akademie Prof. Dr. Roland Sturm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) einen Blick auf die Bedingungen und Auswirkungen der Austeritätspolitik in den EU-Mitgliedstaaten. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Perspektiven auf das europäische Integrationsprojekt aufzuzeigen.
Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin
Am 28. April 2015 konnte die Bonner Akademie mit Prof. Dr. Gesine Schwan (Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin) eine renommierte Referentin im Bonner Universitätsforum begrüßen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" im Sommersemester 2015, die sich unter Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie der Suche nach neue Ideen für die Zukunft der Europäischen Union widmet.
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D., während seiner Rede
Zwölf Jahre nach der Verkündigung der „Agenda 2010“ im Deutschen Bundestag warf Gerhard Schröder am 16. März 2015 in der Bonner Akademie einen Blick zurück auf Entstehung und Folgen dieses Rot-Grünen Projekts. Zugleich forderte er die deutsche Politik auf, zukünftigen Herausforderungen mit neuen Reformen zu begegnen und sprach über die Möglichkeiten einer solchen Agenda in anderen europäischen Mitgliedsstaaten.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Chancen kann nur nutzen, wer sie sehen will – Wenn die Digitalisierung auf den demografischen Wandel trifft"

 
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer war am 2. März 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie auf das alltägliche Leben zu sprechen. Dabei ging sie insbesondere auf die Herausforderungen für die Politik im Zusammenhang mit einer effektiven Steuerung dieser Entwicklung ein und nannte konkrete Projekte in Rheinland-Pfalz sowie einen Vorschlag für eine länderübergreifende Koordinierung. Insgesamt 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu der Diskussionsveranstaltung.
Christian Wulff, Bundespräsident a.D.
„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ – Mit diesem Satz löste Bundespräsident a.D. Christian Wulff im Jahr 2010 innerhalb der deutschen Öffentlichkeit eine kontroverse und anhaltende Debatte aus. Über seine damaligen Beweggründe sowie sein heutiges Verhältnis zu dieser Aussage sprach er am 24. Februar 2015 vor über 200 Teilnehmern in der Bonner Akademie.


Diskutierten über das transatlantische Freihandelsabkommen: Prof. James D. Bindenagel (CISG), Ulrich Kelber MdB (SPD), Gunter Rieck Moncayo (Konrad-Adenauer-Stiftung), Matthias Ruch (Evonik Industries) und Isabelle Buscke (Verbraucherzentrale Bundesverband)





 
Seit Jahrzehnten wird in Fachkreisen über die Möglichkeit eines transatlantischen Freihandelsabkommens diskutiert. Nun, da ein solches mit der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in greifbare Nähe zu rücken scheint, regt sich in vielen beteiligten Staaten breiter öffentlicher Widerstand gegen eine vermeintliche Aufweichung von Verbraucherschutzstandards, einen Kotau vor den Interessen der transnationalen Konzerne und die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Von Seiten der Befürworter wird demgegenüber vor allem auf zusätzliche Arbeitsplätze und Wohlstandsgewinne verwiesen, die durch den Abbau von Hindernissen im transatlantischen Handel entstehen sollen.

Für den sachlichen Austausch von Argumenten ist in einer überhitzten öffentlichen Debatte, die zumeist zwischen fragwürdigen Warnungen vor der ‚Invasion der Chlorhühnchen‘ einerseits und überzogenen Wachstumsversprechen andererseits oszilliert, oftmals wenig Platz. Kritiker und Befürworter des Abkommens reden vielfach mehr über- als miteinander. Daher hat das Center for International Security and Governance (CISG) an der Universität Bonn gemeinsam mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) am 23. Februar 2015 ausgewiesene Experten eingeladen, um das Thema mit der interessierten Fachöffentlichkeit aus Bonn und der Region zu diskutieren.
Prof. Bodo Hombach während seiner Begrüßungsrede
Die erste von der Bonner Akademie ausgerichtete Diskussionsveranstaltung des Jahres fand am 20. Januar 2015 unter dem Titel „1990-2015: 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Jetzt Verantwortung für Europa übernehmen!“ statt und lockte knapp 150 interessierte Besucher in das Bonner Universitätsforum.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., Alexander Marguier, stellvertretender Chefredakteur beim Magazin CICERO, und Prof. Dr. Tilman Mayer, Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Die Moderation übernahm Dr. Hildegard Stausberg, diplomatische Korrespondentin der Zeitung „Die WELT“.
Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Im Rahmen der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ organisierte das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung am 15. Dezember eine Diskussionsveranstaltung zu dem Thema „‘Ziemlich beste Freunde‘ – Anmerkungen zur Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft“. Als Gastredner begrüßten die Veranstalter Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?"
Am 8. Dezember fand zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?" eine Diskussionsveranstaltung statt, die die Bonner Akademie in Zusammenarbeit mit der Akademie für Soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung ausrichtete. Der Hauptreferent des Abends war Robert Misik, Essayist, Sachbuchautor und Videoblogger, Träger des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.





 
Im Rahmen der BMBF-Wissenschaftsjahre „Digitale Gesellschaft“ (2014) und „Zukunftsstadt“ (2015) veranstaltete die Bonner Akademie am 3. Dezember in Kooperation mit dem Forum Internationale Wissenschaft und der Stadt Bonn ein Expertengespräch zu den vielfältigen Facetten einer digital vernetzten ‚Zukunftsstadt‘.

Die Keynote hielt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher und Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). An dem anchließenden Expertengespräch nahmen außerdem Michael Lobeck, freiberuflicher Berater für Stadtentwicklungsprozesse und Mitarbeiter des Geographischen Instituts der Universität Bonn, Simone Stein-Lücke, Initiatorin und Gründerin der IT-Modellregion Bad Godesberg „BG3000“, und der Wissenschaftsblogger Sascha Foerster teil. Die Moderation übernahm Björn Müller-Bohlen, Geschäftsführer des Ressorts Strategische Partnerschaften des Forums Internationale Wissenschaft Bonn.
CISG Colloquium: Ein Neuer Krieg gegen den Terror? Dimensionen der Herausforderung durch den 'Islamischen Staat'
Seit Wochen bestimmt die Herausforderung durch den 'Islamischen Staat' in Irak und Syrien die internationalen Schlagzeilen. In beiden Ländern sind Hunderttausende auf der Flucht, Tausende wurden vergewaltigt, verwundet und brutal ermordet.  In der nordsyrischen Stadt Kobane droht eine humanitäre Katastrophe, die verschiedene Beobachter bereits heute mit dem Massaker von Srebrenica vergleichen.

Weder der verzweifelte Wiederstand der kurdischen Milizen noch die Luftschläge der internationalen Koalition scheinen aktuell im Stande, eine solche zu verhindern. Vor diesem Hintergrund ist die Suche nach wirkungsvollen Ansatzpunkten zur wirksamen Bekämpfung des IS dringlicher denn je. Hierzu wollte ein Fachkolloquium des Center for International Security and Governance am 2. Dezember 2014 einen Beitrag leisten.
Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Am Montag, den 1. Dezember 2014 fand die Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ statt, die vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der BAPP und der Konrad Adenauer-Stiftung durchgeführt wird. Eröffnet wurde die Reihe mit einem Vortrag des Bonner Staatsrechtlers Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio.



Hier finden Sie Informationen zu den älteren Veranstaltungen der Bonner Akademie.