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Hier finden Sie die Berichte zu unseren Veranstaltungen aus dem Jahr 2014.

Veranstaltungen aus dem Jahr 2014

Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Im Rahmen der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ organisierte das Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung am 15. Dezember eine Diskussionsveranstaltung zu dem Thema „‘Ziemlich beste Freunde‘ – Anmerkungen zur Zukunft der deutsch-französischen Freundschaft“. Als Gastredner begrüßten die Veranstalter Karl Lamers, ehemaliger außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?"
Am 8. Dezember fand zum Thema "Digitalisierung und Demokratie – Chance oder Risiko?" eine Diskussionsveranstaltung statt, die die Bonner Akademie in Zusammenarbeit mit der Akademie für Soziale Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung ausrichtete. Der Hauptreferent des Abends war Robert Misik, Essayist, Sachbuchautor und Videoblogger, Träger des österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik.





 
Im Rahmen der BMBF-Wissenschaftsjahre „Digitale Gesellschaft“ (2014) und „Zukunftsstadt“ (2015) veranstaltete die Bonner Akademie am 3. Dezember in Kooperation mit dem Forum Internationale Wissenschaft und der Stadt Bonn ein Expertengespräch zu den vielfältigen Facetten einer digital vernetzten ‚Zukunftsstadt‘.

Die Keynote hielt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher und Direktor für politische Grundsatzfragen des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB). An dem anchließenden Expertengespräch nahmen außerdem Michael Lobeck, freiberuflicher Berater für Stadtentwicklungsprozesse und Mitarbeiter des Geographischen Instituts der Universität Bonn, Simone Stein-Lücke, Initiatorin und Gründerin der IT-Modellregion Bad Godesberg „BG3000“, und der Wissenschaftsblogger Sascha Foerster teil. Die Moderation übernahm Björn Müller-Bohlen, Geschäftsführer des Ressorts Strategische Partnerschaften des Forums Internationale Wissenschaft Bonn.
CISG Colloquium: Ein Neuer Krieg gegen den Terror? Dimensionen der Herausforderung durch den 'Islamischen Staat'
Seit Wochen bestimmt die Herausforderung durch den 'Islamischen Staat' in Irak und Syrien die internationalen Schlagzeilen. In beiden Ländern sind Hunderttausende auf der Flucht, Tausende wurden vergewaltigt, verwundet und brutal ermordet.  In der nordsyrischen Stadt Kobane droht eine humanitäre Katastrophe, die verschiedene Beobachter bereits heute mit dem Massaker von Srebrenica vergleichen.

Weder der verzweifelte Wiederstand der kurdischen Milizen noch die Luftschläge der internationalen Koalition scheinen aktuell im Stande, eine solche zu verhindern. Vor diesem Hintergrund ist die Suche nach wirkungsvollen Ansatzpunkten zur wirksamen Bekämpfung des IS dringlicher denn je. Hierzu wollte ein Fachkolloquium des Center for International Security and Governance am 2. Dezember 2014 einen Beitrag leisten.
Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts a.D.
Am Montag, den 1. Dezember 2014 fand die Auftaktveranstaltung der Ringvorlesung „Europas Ende – Europas Anfang“ statt, die vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie (Prof. Dr. Jürgen Rüttgers / Prof. Dr. Frank Decker) in Kooperation mit der BAPP und der Konrad Adenauer-Stiftung durchgeführt wird. Eröffnet wurde die Reihe mit einem Vortrag des Bonner Staatsrechtlers Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio.
Diskussionsrunde "Kooperation oder Konfrontation? Das deutsch-russische Verhältnis vor neuen Herausforderungen"

 
Zu einer Diskussionsveranstaltung zur zukünftigen Entwicklung des deutsch-russischen Verhältnisses lud die Bonner Akademie am 27. November 2014 in den Bonner Universitätsclub ein. Gemeinsam mit Jewgenij Schmagin, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn, Philipp Mißfelder MdB, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Hubert Seipel, Journalist und Dokumentarfilmer, wurden die Möglichkeiten einer Entschärfung der aktuellen Konfrontation bei gleichzeitiger Förderung einer stärkeren Kooperation zwischen den beiden Ländern erörtert. Die Moderation der Veranstaltung übernahm Michael Krons, Leitender Redakteur bei Phoenix.
Rund 200 Besucher folgten der Veranstaltung zum Thema "Gerechtigkeit"
Zu der Diskussionsrunde der Bonner Akademie „Wie gerecht hätten Sie’s denn gerne? Gerechtigkeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ fanden sich am 19. November 2014 rund 200 Besucher im Bonner Universitätsforum ein. Hauptredner der Veranstaltung war Armin Laschet, stellvertretender Vorsitzender des CDU-Bundesvorstands sowie Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und der CDU Nordrhein-Westfalen.
Dr. Markus Ederer, Staatssekretär des Auswärtigen Amts
 
Die Bonner Akademie begrüßte am 23. Oktober 2014 rund 200 interessierte Besucher im Bonner Universitätsforum zu einer Diskussionsrunde mit dem Thema "Das deutsch-amerikanische Verhältnis im Wandel – Renaissance oder Reform der transatlantischen Beziehungen?" Hauptredner der Veranstaltung war Dr. Markus Ederer, Staatssekretär des Auswärtigen Amts. An der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen außerdem Bodo Hombach, der ehemalige US-Botschafter Professor James D. Bindenagel, Center for International Security and Governance der Universität Bonn, und die Fernsehjournalistin Anja Bröker teil.
Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt
Die Bonner Akademie lud am 30. September 2014 zu einer Diskussionsveranstaltung ein, welche sich mit der politischen Handlungsfähigkeit Europas auseinandersetzte und rund 120 interessierte Zuhörer in das Bonner Universitätsforum lockte. Hauptredner des Abends war Michael Roth, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt. Mit ihm diskutierten Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, sowie Prof James D. Bindenagel, ehemaliger US-Botschafter und Professor am Center for International Security and Governance der Universität Bonn.
Dr. Ing. e.h. Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Die Bonner Akademie begrüßte am 10. September 2014 rund 180 interessierte Zuhörer im Bonner Universitätsforum zu einer Diskussionsrunde, die in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg durchgeführt wurde. „Planlos, endlos, sinnlos? Großprojekte in der Akzeptanzkrise“ lautete das Thema des Abends. Hauptredner der Veranstaltung war Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

Gruppenfoto mit den deutschen und chinesischen Teilnehmern


Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Sun Hui, Bodo Hombach und Wang Limin (v.l.n.r.)
Am 11. und 12. Juni fand das zweite Deutsch-Chinesische Akademische Forum statt, das die Bonner Akademie in enger Kooperation mit der Chinese Academy of Social Science (CASS), der höchsten chinesischen Wissenschaftseinrichtung für Sozialwissenschaften, jährlich ausrichtet. Nach der ersten gemeinsamen Veranstaltung im vergangenen Jahr in China, trafen sich in diesem Jahr in Bonn 15 ausgewählte chinesische Wissenschaftler und Experten mit 15 deutschen Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Medien und Wirtschaft. So reisten unter anderen die beiden Stellvertretenden Chefredakteure der CASS-SSCP, Sun Hui und Wang Limin, nach Deutschland. Für die deutsche Delegation konnte die Bonner Akademie neben renommierten Wissenschaftlern weitere hochkarätige Teilnehmer wie den Präsidenten der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, Botschafter Dr. Hans-Dieter Heumann, Rudolf Scharping, Bundesminister a.D. sowie Ministerpräsident a.D., Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., oder Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, gewinnen.
Podiumsdiskussion mit Kurt Beck, Jordi Pujol, Dr. Hildegard Stausberg (v.l.n.r.)


 
Die stetige Erweiterung der Europäischen Union in den letzten 20 Jahren führte zu einer immer weitreichenderen Verlagerung von Kompetenzen nach Brüssel. Durch diese Verschiebung wurde in einigen Mitgliedsstaaten die Angst vor dem Verlust nationaler und regionaler Identität geweckt. In Katalonien, Schottland und anderen Regionen des Kontinents entstanden Bewegungen, deren Forderungen von mehr Autonomie bis hin zu klaren Unabhängigkeitsbestrebungen reichen. Gleichzeitig ist in vielen EU-Mitgliedsstaaten der Aufstieg populistischer Parteien mit starkem anti-europäischen Kern zu beobachten. Sind solche Tendenzen eine Gefahr für das europäische Projekt oder vielleicht auch eine Chance?




 
Über diese Frage und über die politischen Motive, die inhaltliche Ausrichtung und die Perspektiven der unterschiedlichen Bewegungen wurde am 21. Mai 2014 in der Bonner Akademie unter dem Titel „Dimensionen der europäischen Integration – zwischen Separatismus, Populismus und Regionalismus“ öffentlich diskutiert. Nach einer thematischen Einführung durch Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie, und einem Impulsvortrag des ehemaligen katalanischen Ministerpräsidenten Jordi Pujol diskutierten unter der Moderation von Dr. Hildegard Stausberg, Ministerpräsident a. D. Kurt Beck und der finnische Sozialwissenschaftler Dr. Vesa Vares vor rund 150 Zuhörern.
US-Botschafter John B. Emerson (l.) und Bodo Hombach (r.)

Bodo Hombach (3. v. l.) neben Botschafter John B. Emerson (4. v. l.) und weiteren Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur
Die Bonner Akademie begrüßte am 25. März 2014 den amerikanischen Botschafter in Deutschland, John B. Emerson, zu einem Abendessen in kleinem Kreis mit anschließender Diskussion. Mit Meinungsführern aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur wurden aktuelle Themen des transatlantischen Verhältnisses erörtert. Botschafter Emerson bezog dabei zu gegenwärtigen, durchaus spannungsgeladenen Themen, wie beispielsweise die NSA-Affäre oder das Freihandelsabkommen, aber auch zu grundsätzlichen Punkten offen und selbstreflektiert Stellung.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Gesprächsreihe "Across the Atlantic: Aktuelle Themen im transatlantischen Verhältnis", die von der Bonner Akademie in Kooperation mit dem US-Generalkonsulat Düsseldorf organisiert wird, statt. Die Gespräche, die regelmäßig in einem ausgewählten Kreis stattfinden, bieten Gelegenheit zu einem Meinungsaustausch über aktuelle transatlantische Themen mit ausgewiesenen Experten.
Auf dem Podium: Prof. Dr. Frank Decker, Michael Krons, Christian Lindner und Prof. Dr. Klaus Gretschmann (v.l.n.r.)
Die Wahlbeteiligung für das Europäische Parlament ist im Vergleich zu nationalen Wahlen in Deutschland am niedrigsten. Liegt dies an dem bürokratischen Apparat des Elitenprojekts, der mit Fragen um die Normierung von Gurken und die Abschaffung von Glühbirnen auf das Unverständnis der Bevölkerung stößt? Kann mehr Bürgerbeteiligung auch mehr Bürgernähe schaffen, sodass der Erfolg der Europäischen Integration auch für seine Bürger unmittelbar spürbar wird?

Wie die Europäische Union ihre Bürger als aktiv Partizipierende mit auf den Weg in die Zukunft nehmen kann, wurde bei der Veranstaltung der Bonner Akademie für die Lehre und Forschung praktischer Politik in Kooperation mit der IHK Bonn/Rhein-Sieg am 18. März 2014 im Posttower der Deutschen Post/DHL AG zum Thema „Mehr Demokratie für Europa? Die EU zwischen Bürokratisierung und Bürgernähe“ erörtert.

Dr. Rainer Wend, Leiter des Zentralbereichs Politik und Regulierungsmanagement der deutschen Post/DHL eröffnete den Abend und unterstrich die herausragende Bedeutung Europas für Unternehmen im Rahmen ihrer internationalen Verflechtung. Diskutanten waren unter der Moderation von Michael Krons, leitender Redakteur bei Phoenix, Christian Lindner MdL, Bundesvorsitzender der FDP und Fraktionsvorsitzender der FDP NRW, Prof. Dr. Frank Decker, Universität Bonn, und Prof. Dr. Klaus Gretschmann, Generaldirektor im Ministerrat der EU i.e.R.
Roland Koch, Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE und Ministerpräsident a.D.
Immer wieder werden Großprojekte kontrovers diskutiert und geraten in den Fokus der Medien – egal ob es sich um Stuttgart 21, den Berliner Flughafen BER oder das Bonner World Conference Center handelt. Zum Abschluss eines Forschungsprojektes veranstaltete die Bonner Akademie in Kooperation mit der KommunalAkademie der Konrad-Adenauer-Stiftung am 17.02.2014 im Bonner Universitätsforum eine Diskussionsrunde zum Thema  „Großprojekte in Politik und Wirtschaft – wie wird aus ‚gut gemeint‘ auch ‚gut gemacht‘?“.

Nach einer Begrüßung durch den Präsidenten der Bonner Akademie, Bodo Hombach, stellten die beiden wissenschaftlichen Leiter, Prof. Dr. Hans Jörg Hennecke, Universität Rostock, und Prof. Dr. Volker Kronenberg, Universität Bonn, das Forschungsprojekt „Großprojekte in Politik und Wirtschaft als unternehmerische und politische Herausforderung“ vor. Roland Koch, Ministerpräsident a.D. und Vorstandsvorsitzender der Bilfinger SE, schilderte in seinem Vortrag anschaulich seine Erfahrungen und Ansichten zum Thema Großprojekte. Anschließend diskutierte er mit Reiner Priggen, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90 / Die Grünen im nordrhein-westfälischen Landtag, und Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts. Der Chefredakteur des Bonner Generalanzeigers, Andreas Tyrock, moderierte die Diskussion.
Podiumsdiskussion "Generalisten - Spezialisten für Alles?"
In der Wirtschaft, den Medien und vor allem der Politik stellt sich heute oft die Frage, welches persönliches Kompetenzprofil die verantwortlich Handelnden haben müssen. Mit dieser Leitfrage beschäftigte sich die Diskussionsveranstaltung „Generalisten – Spezialisten für Alles?“ am 21. Januar 2014, zu der die Bonner Akademie über 130 Gäste im Bonner Universitätsforum begrüßte. Prof. Dr. Tilman Mayer, Universität Bonn, Dr. Werner Müller, Vorsitzender der RAG-Stiftung sowie Bundesminister a.D., Peter Müller, Bundesverfassungsrichter sowie Ministerpräsident a.D., und Michael Schmidt, Vorstandsvorsitzender der BP Europe SE, diskutierten, welcher Typus für Spitzenpositionen in den Medien, der Wirtschaft und vor allem der Politik besser gewappnet sei. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero.