Developed in conjunction with Joomla extensions.

Veranstaltungen aus dem Jahr 2015

Tom Buhrow, Intendant des Westdeutschen Rundfunks
Über den Wandel der Medienwelt, die Entstehung neuer Medienformate in Zeiten der Digitalisierung sowie die daraus resultierenden Herausforderungen für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten diskutierten am 2. Dezember 2015 in der Deutschen Welle der Intendant des Westdeutschen Rundfunks, Tom Buhrow, Juliane Leopold, Gründungschefredakteurin von BuzzFeed Deutschland, sowie Béla Anda, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Kissler, Leiter des Kulturressorts "Salon" beim Magazin Cicero.
Veranstaltung in Essen zum Thema "Integration durch Religion? Perspektiven des christlich-islamischen Dialogs"
Nach wie vor gewinnt das Thema "Integration" in öffentlichen sowie politischen Diskussionen immer weiter an Aktualität und wird in Zukunft eine der wesentlichen gesellschaftlichen Herausforderungen darstellen. Aus diesem Grund veranstaltete die Bonner Akademie zusammen mit der Brost-Stiftung am 1. Dezember 2015 in Essen eine Diskussionsrunde, zu der sie Vertreter verschiedener Religionsrichtungen einlud, um die Rolle der Religion beim Integrationsprozess zu erörtern.
Vortrag von Prof. Dr. Dominik Geppert, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Die Vortragsveranstaltung mit Prof. Dr. Dominik Geppert (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn), Historiker und besonderer Experte für Großbritannien und die deutsch-britischen Beziehungen, bildete den gelungenen Abschluss der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmete sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Fragestellungen zur Zukunft des europäischen Integrationsprozesses.
Die Bonner Akademie durfte mit Stefan Aust einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen
 
Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Münchener NSU-Prozess durfte die Bonner Akademie am 19. November 2015 mit Stefan Aust, Herausgeber der Tageszeitung "Die Welt" sowie ehemaliger Chefredakteur des "Spiegel", einen der profiliertesten Terrorismus-Experten im deutschsprachigen Raum begrüßen. Über die Ausrichtung und die Effektivität der deutschen Sicherheits- und Ermittlungsbehörden sowie über die Aufarbeitung des NSU-Skandals diskutierten mit ihm unter der Moderation von Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur beim Bonner General-Anzeiger, der Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger sowie Winfried Ridder, ehemaliger Mitarbeiter beim Bundesamt für Verfassungsschutz.
Podiumsdiskussion zum Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP)

 
Über das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) wird seit Monaten auf beiden Seiten des Atlantiks heftig debattiert. Um über Vor- und Nachteile des Abkommens aufzuklären und Perspektiven der deutschen, europäischen und amerikanischen Seiten aufzuzeigen, diskutierten Staatssekretär Ulrich Kelber vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Alexander Graf Lambsdorff, stellvertretender Präsident des Europäischen Parlaments, Peter Chase, Vizepräsident der US-Handelskammer und Thea Lee, stellvertretende Stabschefin des amerikanischen Gewerkschaftsbundes der AFL-CIO am 17. November 2015 im Bonner Universitätsforum. Moderiert wurde die Veranstaltung von Michael Krons, Leitender Redakteur bei Phoenix. Mehr als 200 Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie, des Center for International Security and Governance und des American Center for Contemporary German Studies.

Das "3. Deutsch-Chinesische Akademische Forum" fand 2015 in Shanghai statt



 
Zum Thema "Wirtschaftsentwicklung, Rechtsstaat und Sozialer Wandel" diskutierten am 5. und 6. November 2015 in Shanghai über 30 deutsche und chinesische Experten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien. Der Austausch fand im Rahmen des "Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums" statt, welches die Bonner Akademie im dritten Jahr in Folge in Kooperation mit der Chinese Academy of Social Sciences (CASS) durchgeführt hat. Der deutschen Delegation gehörten neben dem Präsidenten der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, unter anderem die ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundesminister Prof. Dr. Jürgen Rüttgers und Rudolf Scharping, renommierte Wissenschaftler aus unterschiedlichen Fachbereichen und profilierte Chinakenner aus den Partnerinstitutionen der BAPP an.
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel sprach in der Bonner Akademie zum Thema "Energiepolitik"
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel war am 1. Oktober 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Energiewende sowie über die deutsche Energiepolitik zu reden und zu diskutieren. Mit ihm auf dem Podium saßen Bundesminister a.D. Dr. Dr. h.c. Werner Müller und Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Moderation erfolgte durch den Chefredakteur des Handelsblatts, Hans-Jürgen Jakobs.
Diskussionsrunde mit Prof. Dr. Andreas Rödder, Dr. Hans-Dieter Heumann, Dr. Helge Matthiesen und Hans-Dietrich Genscher (v.l.n.r.)
Der langjährige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher präsentierte am 30. September 2015 seinen Band "Meine Sicht der Dinge" in der Bonner Akademie. Das Buch entstand im Gespräch mit Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident a.D. der Bundesakademie für Sicherheitspolitik. Beide nahmen im Rahmen der Veranstaltung an einer Diskussionsrunde mit dem Historiker Prof. Dr. Andreas Rödder teil. Die Moderation führte der Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, Dr. Helge Matthiesen.
Georg Mascolo, Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung
Am 15. September 2015 konnte die Bonner Akademie den ehemaligen Chefredakteur des SPIEGEL und jetzigen Leiter des Rechercheverbunds von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung, Georg Mascolo, als profilierten Kenner der journalistischen Szene begrüßen. Er diskutierte zusammen mit dem ehemaligen WDR-Intendanten sowie ehemaligen ARD-Vorsitzenden Dr. h.c. Fritz Pleitgen und dem früheren FAZ-Herausgeber Prof. Dr. Günther Nonnenmacher über die Glaubwürdigkeitskrise des Journalismus.
Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, Ludwig-Maximilians-Universität München
Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld (Ludwig-Maximilians-Universität München) konnte die Bonner Akademie einen der großen Kenner von Politischer Wissenschaft und aktiver Politik begrüßen. In seinem Vortrag hob Prof. Weidenfeld die Bedeutung einer klaren, langfristigen Strategie für eine erfolgreiche europäische Politik hervor. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" statt, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Zukunftsperspektiven der EU auszuloten und zu diskutieren. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) wird in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.
Auseinandersetzungen und Debatten rund um den Islam prägen tagtäglich die Schlagzeilen der deutschen und französischen Presse. Am 28. Mai kamen Vertreter aus der Politik, den Medien und der Wissenschaft in der Bonner Akademie zusammen, um über "Jugend und Islam – deutsch-französische Perspektiven" zu diskutieren. 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und des Institut Français.
Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt-Universität Berlin
Die Veranstaltung mit Prof. Dr. Herfried Münkler, einem der bekanntesten und einflussreichsten Politikwissenschaftler Deutschlands, angereist von der Humboldt-Universität Berlin, bildete ein weiteres Highlight der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang". Diese widmet sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers, beide vom Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, sowie in Kooperation mit der Bonner Akademie und der Konrad-Adenauer-Stiftung der Suche nach neuen Perspektiven für die Europäische Union. Diesem Anspruch folgend bot der Referent eine geopolitische Analyse der deutschen Position im heutigen Europa und ihrer Bedeutung für das europäische Integrationsprojekt.
Prof. Dr. Roland Sturm, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
 
Im Rahmen der Ringvorlesung "Europas Ende, Europas Anfang" warf am 4. Mai 2015 in der Bonner Akademie Prof. Dr. Roland Sturm (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg) einen Blick auf die Bedingungen und Auswirkungen der Austeritätspolitik in den EU-Mitgliedstaaten. Die Veranstaltungsreihe unter der Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie hat sich zum Ziel gesetzt, neuartige Perspektiven auf das europäische Integrationsprojekt aufzuzeigen.
Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin
Am 28. April 2015 konnte die Bonner Akademie mit Prof. Dr. Gesine Schwan (Humboldt-Viadrina Governance Platform Berlin) eine renommierte Referentin im Bonner Universitätsforum begrüßen. Die Veranstaltung bildete den Auftakt der Ringvorlesung "Europas Ende – Europas Anfang" im Sommersemester 2015, die sich unter Leitung von Prof. Dr. Frank Decker und Prof. Dr. Jürgen Rüttgers (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn) in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Bonner Akademie der Suche nach neue Ideen für die Zukunft der Europäischen Union widmet.
Gerhard Schröder, Bundeskanzler a.D., während seiner Rede
Zwölf Jahre nach der Verkündigung der „Agenda 2010“ im Deutschen Bundestag warf Gerhard Schröder am 16. März 2015 in der Bonner Akademie einen Blick zurück auf Entstehung und Folgen dieses Rot-Grünen Projekts. Zugleich forderte er die deutsche Politik auf, zukünftigen Herausforderungen mit neuen Reformen zu begegnen und sprach über die Möglichkeiten einer solchen Agenda in anderen europäischen Mitgliedsstaaten.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Chancen kann nur nutzen, wer sie sehen will – Wenn die Digitalisierung auf den demografischen Wandel trifft"

 
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer war am 2. März 2015 zu Gast in der Bonner Akademie, um über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie auf das alltägliche Leben zu sprechen. Dabei ging sie insbesondere auf die Herausforderungen für die Politik im Zusammenhang mit einer effektiven Steuerung dieser Entwicklung ein und nannte konkrete Projekte in Rheinland-Pfalz sowie einen Vorschlag für eine länderübergreifende Koordinierung. Insgesamt 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der Bonner Akademie und der Friedrich-Ebert-Stiftung zu der Diskussionsveranstaltung.
Christian Wulff, Bundespräsident a.D.
„Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“ – Mit diesem Satz löste Bundespräsident a.D. Christian Wulff im Jahr 2010 innerhalb der deutschen Öffentlichkeit eine kontroverse und anhaltende Debatte aus. Über seine damaligen Beweggründe sowie sein heutiges Verhältnis zu dieser Aussage sprach er am 24. Februar 2015 vor über 200 Teilnehmern in der Bonner Akademie.


Diskutierten über das transatlantische Freihandelsabkommen: Prof. James D. Bindenagel (CISG), Ulrich Kelber MdB (SPD), Gunter Rieck Moncayo (Konrad-Adenauer-Stiftung), Matthias Ruch (Evonik Industries) und Isabelle Buscke (Verbraucherzentrale Bundesverband)





 
Seit Jahrzehnten wird in Fachkreisen über die Möglichkeit eines transatlantischen Freihandelsabkommens diskutiert. Nun, da ein solches mit der Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) in greifbare Nähe zu rücken scheint, regt sich in vielen beteiligten Staaten breiter öffentlicher Widerstand gegen eine vermeintliche Aufweichung von Verbraucherschutzstandards, einen Kotau vor den Interessen der transnationalen Konzerne und die mangelnde Transparenz der Verhandlungen. Von Seiten der Befürworter wird demgegenüber vor allem auf zusätzliche Arbeitsplätze und Wohlstandsgewinne verwiesen, die durch den Abbau von Hindernissen im transatlantischen Handel entstehen sollen.

Für den sachlichen Austausch von Argumenten ist in einer überhitzten öffentlichen Debatte, die zumeist zwischen fragwürdigen Warnungen vor der ‚Invasion der Chlorhühnchen‘ einerseits und überzogenen Wachstumsversprechen andererseits oszilliert, oftmals wenig Platz. Kritiker und Befürworter des Abkommens reden vielfach mehr über- als miteinander. Daher hat das Center for International Security and Governance (CISG) an der Universität Bonn gemeinsam mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) am 23. Februar 2015 ausgewiesene Experten eingeladen, um das Thema mit der interessierten Fachöffentlichkeit aus Bonn und der Region zu diskutieren.
Prof. Bodo Hombach während seiner Begrüßungsrede
 
Die erste von der Bonner Akademie ausgerichtete Diskussionsveranstaltung des Jahres fand am 20. Januar 2015 unter dem Titel „1990-2015: 25 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Jetzt Verantwortung für Europa übernehmen!“ statt und lockte knapp 150 interessierte Besucher in das Bonner Universitätsforum.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, Dr.-Ing. e.h. Wolfgang Clement, Bundesminister a.D. und Ministerpräsident a.D., Alexander Marguier, stellvertretender Chefredakteur beim Magazin CICERO, und Prof. Dr. Tilman Mayer, Professor am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn. Die Moderation übernahm Dr. Hildegard Stausberg, diplomatische Korrespondentin der Zeitung „Die WELT“.