Forschungsprojekt „Kirchen als Träger vorsorgender Sozialpolitik“

Das Forschungsprojekt beschäftigte sich mit der Frage, wie groß die konzeptionelle Kraft ist, die von den Kirchen für die Gestaltung des Wohlfahrtsstaates nach wie vor ausgeht.

von Test / in Abgeschlossene Forschungsprojekte, Leitartikel /

Vor dem Hintergrund der großen Rolle, die beide Kirchen und Konfessionen – Katholizismus und Protestantismus ‒ bei der Entwicklung des Sozialstaates in Deutschland gespielt haben, befasste sich das Forschungsprojekt damit, inwieweit konfessionelle Einrichtungen den Wohlfahrtsstaat noch heute prägen. Die Teilnehmer des Projektes haben die sozialpolitischen Konzepte beider Kirchen anhand von verschiedenen Fallkonstellationen (Bildung, Migration, Arbeitsmarkt) untersucht und verglichen. Somit wurde erarbeitet, in welchem Maß diese Konzepte im Rahmen der allgemeinen Veränderungen des Sozialstaates in den zurückliegenden Jahren verändert und angepasst wurden. Darüber hinaus haben die Untersuchungen veranschaulicht, welchen Einfluss die beiden Kirchen nach wie vor auf den Wohlfahrtsstaat ausüben.

Praxisexperte: Dr. Stefan Vesper

Die Leitung des Forschungsprojektes lag bei Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Professor an der Universität Kassel und Staatssekretär a.D. Als Praxisexperte stand Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), dem Forschungsprojekt beratend zur Seite.