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Zeche Zollverein im Ruhrgebiet (© wwwuppertal/flickr.com)
Das Projekt „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft - Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen am Beispiel des Ruhrgebiets“ wird die Gründe für die wachsende Unzufriedenheit und zunehmende Entfremdung breiter Gesellschaftsschichten von etablierten politischen und gesellschaftlichen Institutionen untersuchen. Ziel ist es, dabei nicht nur das Verständnis für die Unzufriedenheit einer wachsenden Zahl von Menschen zu verbessern, sondern auch greifbare Ansätze zur Re-Integration der ‚abgehängten‘ Bevölkerungsgruppen in das politische und gesellschaftliche Leben sowie konkrete Bildungsangebote - speziell für junge und alte Menschen – zu entwickeln und umzusetzen.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der Brost-Stiftung gefördert.
 

Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft

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Zeche Zollverein im Ruhrgebiet (© wwwuppertal/flickr.com)



Schirmherr des Projekts: Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW
Spätestens seit den Hartz-Reformen hat sich in weiten Teilen der (unteren) Mittelschicht eine verbreitete Angst vor sozialem Abstieg festgesetzt. In den konkreten Auswirkungen der Globalisierung sehen viele Menschen weniger Chancen als die Gefahr des Verlusts von Arbeitsplätzen, Sicherheit und Heimat. Hinzu kommt die Angst vor dem Identitätsverlust, ausgelöst durch die steigende Anzahl an fremden Menschen, die in unser Land kommen. Diese Sorgen sehen sie in einer politischen und medialen Debatte, die sich (real oder vermeintlich) vor allem auf die Bedürfnisse einer wachsenden Zahl von Minderheiten fokussiert, jedoch nicht hinreichend berücksichtigt – und wenn doch werden sie nicht ernst genommen, sondern als reaktionär und rückständig abqualifiziert.

Gerade im Ruhrgebiet, wo die Abstiegsängste im Zuge des Strukturwandels besonders groß sind und zugleich ein hoher Anteil von muslimischen Migranten die Furcht vor weiteren Veränderungen schürt, ist die Gefahr, dass ein relevanter Teil der Gesellschaft sich ausgeschlossen fühlt, besonders groß.

Das Projekt „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft - Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen am Beispiel des Ruhrgebiets“ wird die Gründe für die wachsende Unzufriedenheit und zunehmende Entfremdung breiter Gesellschaftsschichten von etablierten politischen und gesellschaftlichen Institutionen untersuchen. Ziel ist es, dabei nicht nur das Verständnis für die Unzufriedenheit einer wachsenden Zahl von Menschen zu verbessern, sondern auch auf Grundlage einer fundierten Analyse der Situation im Ruhrgebiet greifbare Ansätze zur Re-Integration der ‚abgehängten‘ Bevölkerungsgruppen in das politische und gesellschaftliche Leben sowie konkrete Bildungsangebote - speziell für junge und alte Menschen – zu entwickeln und umzusetzen.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW. Das auf drei Jahre angelegte Projekt wird von der Brost-Stiftung gefördert.
 
Diskussionsveranstaltung "Rechte vor Gericht - Eine Bilanz des NSU Prozesses" am 25. Juni im Bonner Kirchenpavillon.

 
Zum Thema „Rechte vor Gericht – Eine Bilanz des NSU-Prozesses“ diskutierten Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklageanwalt im NSU-Prozess, Dr. Christos Katzidis, MdL und Kreisvorsitzender der CDU Bonn, Meral Sahin, Vorsitzende der IG Keupstraße Köln, und Prof. Dr. Benno Zabel, Strafrechtler an der Universität Bonn, am 25. Juni 2018 im Bonner Kirchenpavillon. Wilfried Pastors, Redakteur bei der BILD-Zeitung, übernahm die Moderation des Abends. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet“ statt.
Diskussionsveranstaltung zum Thema "Was die Menschen 'wirklich' denken – Demokratie in Zeiten des Populismus" am 27. März 2018
Zum Auftakt des Projektes "Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet" fand am 27. März 2018 in der Bonner Akademie eine Veranstaltung zum Thema "Was die Menschen 'wirklich' denken – Demokratie in Zeiten des Populismus" statt. Über die konkreten Herausforderungen für unser politisches System durch den erstarkenden Populismus diskutierten Jörg Schönenborn, Fernsehdirektor des Westdeutschen Rundfunks, Angelika Hellemann, stellvertretende Politikchefin der Bild am Sonntag, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, und Frank Stauss, Politikberater und Werbetexter. Die Moderation der Podiumsdiskussion übernahm Stefan Weigel, stellvertretender Chefredakteur der Rheinischen Post.
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