Leiter des Forschungsprojekts: Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär a.D.


Praxisexperte: Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG
Die Stärkung der Demokratie ist eines der zentralen Ziele von Open Government, das sich im letzten Jahrzehnt als neues Leitbild staatlichen Handelns auf dem Globus verbreitet hat. Ob und wie Open Government zu demokratischen Fortschritten führen soll, ist allerdings umstritten.

In dem von Dr. Göttrik Wewer geleiteten Forschungsprojekt sollte untersucht werden, wie sich Open Government mit der repräsentativen Demokratie verträgt. Ein quantitativer Überblick sollte zeigen, welche demokratischen Fortschritte in den Ländern zu verzeichnen sind, die dieses Leitbild übernommen haben. Fallstudien für ausgewählte Länder und theoretische Reflexionen zum Verhältnis von repräsentativer Demokratie und "Offenem" Regieren sollten diesen Gesamtüberblick qualitativ vertiefen. In der Summe sollten die einzelnen Teilschritte eine nachvollziehbare, plausible Antwort auf die Leitfrage ergeben, ob Open Government die Demokratie eher stärkt oder schwächt. Als Praxisexperte stand dem Projekt Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG, zur Seite.

Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?

Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt: "Open Government - Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"






 
Die Studie bietet einen Überblick, ob in den rund 70 Ländern, die sich bisher zu dem Leitbild eines „offeneren Regierens“ bekannt haben, in den letzten zehn Jahren demokratische Fortschritte zu erkennen sind. Nach den Protagonisten dieses Ansatzes – wie OECD, Barack Obama und der Open Government Partnership (OGP) – soll eine größere Offenheit von Regierung und Verwaltung kein Selbstweck sein, sondern drei Ziele zu erreichen helfen: ein effektiveres Regieren, ein größeres Vertrauen der Regierten in die Regierenden und damit letztlich eine Stärkung der Demokratie.

Wenn das gelingen sollte, dann wäre Open Government schon deshalb besonders interessant, weil derzeit wieder viel von einer „Krise der Demokratie“ die Rede ist. Die Autoren, Göttrik Wewer, Staatssekretär a.D. und sein Projektmitarbeiter Till Wewer, vertiefen den globalen Überblick in fünf qualitativen Fallstudien und untersuchen, wie in Costa Rica, Neuseeland, Norwegen, Südafrika und Südkorea eine größere Offenheit beim Regieren und Verwalten interpretiert worden ist. Dieser Überblick wird durch eine Analyse der Motive ergänzt, die Barack Obama veranlasst haben, mit der Open Government Partnership eine Plattform für Reformer aus aller Welt zu schaffen.

Die Publikation können Sie hier bestellen.
Leiter des Forschungsprojekts: Dr. Göttrik Wewer, Staatssekretär a.D.


Praxisexperte: Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG
Die Stärkung der Demokratie ist eines der zentralen Ziele von Open Government, das sich im letzten Jahrzehnt als neues Leitbild staatlichen Handelns auf dem Globus verbreitet hat. Ob und wie Open Government zu demokratischen Fortschritten führen soll, ist allerdings umstritten.

In dem von Dr. Göttrik Wewer geleiteten Forschungsprojekt sollte untersucht werden, wie sich Open Government mit der repräsentativen Demokratie verträgt. Ein quantitativer Überblick sollte zeigen, welche demokratischen Fortschritte in den Ländern zu verzeichnen sind, die dieses Leitbild übernommen haben. Fallstudien für ausgewählte Länder und theoretische Reflexionen zum Verhältnis von repräsentativer Demokratie und "Offenem" Regieren sollten diesen Gesamtüberblick qualitativ vertiefen. In der Summe sollten die einzelnen Teilschritte eine nachvollziehbare, plausible Antwort auf die Leitfrage ergeben, ob Open Government die Demokratie eher stärkt oder schwächt. Als Praxisexperte stand dem Projekt Prof. Dr. Jürgen Kluge, Unternehmensberater, Director emeritus McKinsey & Company sowie Aufsichtsratsvorsitzender Schmitz Cargobull AG, zur Seite.
Abschlussworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"
Zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?" fand am 29. Januar 2018 in der Bonner Akademie die Abschlussveranstaltung statt. Untersucht wurden während des Projekts die Auswirkungen von Open Government auf die repräsentative Demokratie in vollständigen Demokratien sowie die dortigen Fortschritte zu diesem Thema.
Zwischenworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"
Am 7. September 2017 veranstaltete die Bonner Akademie einen Zwischenworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?". Das Projekt untersucht den Einfluss von Open Government auf die repräsentative Demokratie. Anhand von Fallstudien über ausgewählte Länder soll gezeigt werden, ob sich ein demokratischer Fortschritt bei Vertretern des Leitbildes verzeichnen lässt.
Auftaktworkshop zum Forschungsprojekt "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"
Im Rahmen des Forschungsprojekts "Open Government – Stärkung oder Schwächung der Demokratie?" wird untersucht, wie sich Open Government und die repräsentative Demokratie miteinander vertragen. Ein quantitativer Überblick soll zeigen, welche demokratischen Fortschritte in den Ländern zu verzeichnen sind, die dieses Leitbild übernommen haben. Der Auftaktworkshop zum Projekt fand am 7. März 2017 in der Bonner Akademie statt.
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