Am 2. September 2025 trafen sich auf unserem Podium Astronaut Thomas Reiter, Brigadegeneral a. D. und ESA-Astronaut, und Michael Krons, Journalist und Moderator, und diskutierten über Reiters Erfahrungen im All sowie über die strategisch-geopolitische Bedeutung des Weltraums.
Thomas Reiter betonte mit Blick auf die Völkerverständigung: Was wir heute, trotz dieser geopolitischen Situation in den ISS-Programmen erleben, ist, dass die Zusammenarbeit zwischen den Astronautinnen und Astronauten trotzdem funktioniert.“Anlässlich Elon Musks Kommunikationssatelliten in der Ukraine, stellt Journalist Michael Krons die Frage, ob die Satelliten und die Raumfahrt insgesamt gewissermaßen zu einem „Krieg der Sterne“ geworden seien?Mit Blick auf das geopolitische Geschehen verdeutlichte Reiter, dass der „Weltraum enorme militärische Bedeutung“ habe, weil sich „Satellitennavigation und die militärische Aufklärung“ aus dem Weltraum hervorragend steuern lassen.Insgesamt 350 Tage im All und die Faszination ist ungebrochen bei Thomas Reiter: „In den ersten Wochen wacht man morgens auf und denkt: ‚Wow!‘ Das Gefühl der Schwerelosigkeit in Kombination mit diesem Ausblick verstärkt sich gegenseitig.“
Bilder: Volker Lannert / BAPP
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