Philipp Mißfelder, Dr. Srgjan Kerim und Bodo Hombach (v.l.n.r.)




 
Im Rahmen seines Seminars an der Universität Bonn begrüßte Bodo Hombach am 4. Juni Dr. Srgjan Kerim (früherer mazedonischer Botschafter in Deutschland, in der Schweiz und Liechtenstein, mazedonischer Außenminister und Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York) und Philipp Mißfelder (außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion und Bundesvorsitzender der Jungen Union) als Gastreferenten.

Dr. Srgjan Kerim skizzierte zunächst die historische Dimension der Entwicklungen auf dem Balkan von den Kriegen der neunziger Jahre bis heute. Er sieht selbstverständlich die zahlreichen Probleme, die die Staaten zu lösen haben, stellt aber klar, dass die Perspektive des Balkans ganz klar in Richtung Europa gehe. Beide Seiten - Europa und die Balkanstaaten - würden von einem Beitritt profitieren, zumal die Bevölkerung auf dem Balkan stark pro-europäisch eingestellt sei.

Philipp Mißfelder betonte die Bedeutung eines möglichen EU-Beitritts der Balkanstaaten für beide Seiten: Wirtschaftlich würden sowohl die möglichen neuen als auch die alten EU-Mitglieder profitieren. Insbesondere Deutschland sei auf Zuwanderer angewiesen und attraktiv für Fachkräfte aus dem Balkan. Allerdings dürfe diese Migration nicht zulasten der Balkanstaaten gehen. Auch hier werden gut ausgebildete junge Menschen dringend benötigt, ein "Brain-Drain" sei zu verhindern.
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