Die Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) ist eine neuartige Lehr- und Forschungseinrichtung in Deutschland, die aktuelle Themen und Fragestellungen im Spannungsverhältnis von Wirtschaft, Medien und Politik analysiert, diskutiert und Lösungsansätze anbietet.

Neuigkeiten

Digitaler Dialog: „Kommunen und die Krise – Kommunen in der Krise? Wieviel Spielraum bleibt, welche Wege gibt es?“ mit Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Katja Wilken, ehem. operative Leiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, und Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

In der dritten Ausgabe des Digitalen Dialogs diskutieren Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW, Katja Wilken, ehem. operative Leiterin des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, und Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, zum Thema „Kommunen und die Krise – Kommunen in der Krise? Wieviel Spielraum bleibt, welche Wege gibt es?“. Eine Einführung hält Prof. Dr. Volker Kronenberg, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bonner Akademie, die Moderation der Ausgabe übernimmt Marc Steinhäuser, Redakteur Landespolitik des WDR.


+++ Digitaler Dialog auf YouTube +++

Digitaler Dialog: „Alle zusammen oder jeder für sich? Der Umgang mit der Corona-Krise in Europa“ mit Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande, und Prof. Dr. Marie-Luisa Frick, Autorin und Professorin für Philosophie an der Universität Innsbruck.

In der zweiten Ausgabe des Digitalen Dialogs diskutieren Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande, und Prof. Dr. Marie-Luisa Frick, Autorin und assoziierte Professorin für Philosophie an der Universität Innsbruck, zum Thema „Alle zusammen oder jeder für sich? Der Umgang mit der Corona-Krise in Europa“. Michael Krons, leitender Redakteur der Programmgeschäftsführung phoenix, moderiert die Ausgabe.


+++ Digitaler Dialog auf YouTube +++

Digitaler Dialog: „Die neue Sachlichkeit in Politik und Gesellschaft – Wem vertrauen wir in der Krise?“ mit Prof. Dr. Hendrik Streeck, Chef der Virologie an der Universität Bonn, und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft.

In der ersten Ausgabe unseres neuen Formats Digitaler Dialog begrüßen wir Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor der Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, und Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft. Sie diskutieren unter dem Titel „Die neue Sachlichkeit in Politik und Gesellschaft – Wem vertrauen wir in der Krise?“ Die Moderation obliegt Marc Steinhäuser, Redakteur Landespolitik des WDR.


+++ Digitaler Dialog auf YouTube +++



Pia Lamberty
 

Pia Lamberty, Psychologin, Expertin für Verschwörungsideologien und Doktorandin am Lehrstuhl Sozial- und Rechtspsychologie der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz über die Entstehung von Verschwörungstheorien und ihre Gefahr während der Corona-Pandemie.

Bonner Akademie: Mit der Corona-Pandemie scheinen Verschwörungstheorien stark zuzunehmen. In den vergangenen Wochen kursierten zahlreiche Spekulationen über Herkunft, Urheberschaft und Gefährlichkeit des Virus. Wie kommt es zu dieser Popularität solcher teils absurden Theorien?

Pia Lamberty: Verschwörungserzählungen spielen insbesondere in Krisenzeiten eine Rolle. Das zeigt sich an verschiedenen Punkten in der Geschichte – auch in Bezug auf Krankheitsausbrüche wie Ebola, Zika, AIDS oder die Spanische Grippe. Tiefgreifende und schnelle gesellschaftliche Umbrüche stellen die eigene Lebenswirklichkeit dann fundamental in Frage. Plötzlich ist das, was gestern normal war, heute nicht mehr denkbar.   (...)

66 Prozent der 55 Jahre und älteren Deutschen erlitt laut Umfrage keine Einbußen.

Während die Bundesregierung über weitere Konjunkturhilfen debattiert, ist die Mehrzahl der Privathaushalte bisher offenbar ohne größere finanzielle Verluste durch die Coronakrise gekommen. In einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov unter NRW-Bürgern im Auftrag der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik (BAPP) geben 58 Prozent der Befragten an, keine finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie erlitten zu haben. Auffällig: In der Altersgruppe Ü55 liegt der Anteil sogar bei 66 Prozent. Bemerkenswert außerdem: Nur 1 Prozent der Befragten sieht sich durch die Folgen der Krise ruiniert bzw. am Rande der geschäftlichen Pleite.



Dr. Eva Marlene Hausteiner
(Foto: Minda de Gunzburg Center for European Studies,
Harvard University)


 

Dr. Eva-Marlene Hausteiner, Habilitandin in Politischer Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, über den Umgang des föderalen Systems der Bundesrepublik Deutschland mit der Corona-Pandemie.

Bonner Akademie: In einer Krisenzeit, wie wir sie gerade erleben, ist schnelles Reagieren von staatlicher Seite aus überlebenswichtig. Wie sind die Kompetenzen zwischen Bund und Ländern in Krisenzeiten aufgeteilt? Wo liegen die Unterschiede im Vergleich zur „normalen“ Situation?

Dr. Eva Marlene Hausteiner: Zunächst einmal ist es bemerkenswert, dass uns der bundesdeutsche Föderalismus derzeit so intensiv beschäftigt, denn die Covid-19-Pandemie interessiert sich bekanntlich wenig für Länder- oder Staatsgrenzen. Da aber weder auf der Ebene der EU noch global derzeit verbindliche Bekämpfungsversuche erfolgen, verläuft unser politisches Handeln in altbewährten Bahnen:  (...)


Dr. Hans-Dieter Heumann

Dr. Hans-Dieter Heumann, Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) a.D. über die internationalen Auswirkungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Europäische Union.Dr. Hans-Dieter Heumann, ehemaliger Diplomat und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) a.D. über die internationalen Auswirkungen der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Europäische Union.

Bonner Akademie: In Ihrem gerade erschienenen Buch „Strategische Diplomatie“ befassen Sie sich mit längerfristigen strategischen Entwicklungen und den Kräfteverschiebungen in der multipolaren Welt. Werden solche Überlegungen nicht durch eine plötzlich auftretende globale Krise wie die Covid-19-Pandemie über den Haufen geworfen?

Dr. Hans-Dieter Heumann: Krisen sind zunächst nur „beschleunigte Prozesse“, wie der Historiker Carl Jacob Burckhardt sie nennt. Sie verstärken die Dynamik der „langen Linien“ und machen diese umso sichtbarer. Sie beschleunigen die Geschichte. Die Covid-19-Pandemie besitzt eine solche Wirkung.  (...)


Prof. Dr. Béla Bodó

Prof. Dr. Béla Bodó, Historiker und Professor an der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn über die Handhabung der Corona-Krise in seinem Heimatland Ungarn und die Auswirkungen der Maßnahmen auf die Beziehungen zwischen Ungarn und der EU.

Bonner Akademie: Wie bewerten Sie den allgemeinen Umgang und das Krisenmanagement der ungarischen Regierung mit der Corona-Pandemie?

Prof. Dr. Béla Bodó: Die ungarische Regierung reagierte früh und streng auf die Krise: Sie begrenzte Anfang März In- und Auslandsreisen und versetzte das Land schon Mitte März fast vollständig in einen ‚Lockdown‘. Grenzen, Schulen und Lokale wurden geschlossen, es wurden Ausgangsbeschränkungen eingeführt und viele Unternehmen mussten die Produktion stoppen oder drosseln. Die Maßnahmen sind weniger streng als in Spanien oder Italien aber härter als bei uns in NRW. (...)


Zeche Zollverein im Ruhrgebiet (© wwwuppertal/flickr.com)
In dieser Woche möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen einen weiteren Einblick in unsere Arbeit zu ermöglichen und unser Forschungsprojekt "Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet" vorzustellen. Neben den öffentlichen Diskussionsveranstaltungen ist die Forschungs- und Bildungsarbeit ein weiterer Arbeitsschwerpunkt der Bonner Akademie, in dem wir Theorie und Praxis miteinander verbinden.
 
 

 


                        Prof. Dr. Ulrich Schlie
Prof. Dr. Ulrich Schlie, Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung des neuen Exzellenzzentrums CASSIS (Center for Advanced Security Strategic and Integration Studies) an der Universität Bonn, über die sicherheitspolitische Situation und die Auswirkungen der Corona-Krise auf das internationale Machtgefüge

Bonner Akademie: Welche ist die größte sicherheitspolitische Gefahr, die von der derzeitigen Pandemie ausgeht?
Prof. Dr. Ulrich Schlie: Die größte sicherheitspolitische Gefahr der gegenwärtigen Pandemie bezieht sich naturgemäß auf die Weltgesundheit, d.h. auf die Unversehrtheit aller Erdenbürger. Alle Folgewirkungen für Wohlstand und Wohlergehen, Weltwirtschaft, gesellschaftliche Stabilität und sozialen Zusammenhalt, das Verhältnis der Staaten untereinander, leiten sich daraus ab. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass wir Sicherheitspolitik global verstehen und in ihren gesamtgesellschaftlichen Auswirkungen viel weiter fassen, als wir dies bisher getan haben. Und wir müssen achtsam sein, dass die gegenwärtige Instabilität nicht von unverantwortlicher Seite zu Machtmissbrauch und Gewalteskalation genutzt wird. Dazu zählt auch der Umgang mit Flüchtlingen und Hungerrevolten im Zusammenhang mit Staatenzerfall und schwachen Staaten. Erste, und sehr bedenkliche Entwicklungen in solche Richtungen sind leider bereits erkennbar.


Matthias Schäfer

Matthias Schäfer, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung  in Shanghai, China, über das Krisenmanagement in China, die Stimmung in der chinesischen Bevölkerung und die Auswirkung der Corona-Krise auf das internationale Machtgefüge.

Bonner Akademie: In Europa ist ein Ende der Krise noch lange nicht in Sicht, in China scheint die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus eingedämmt. Wie ist das Krisenmanagement von China zu bewerten – vor allem im Vergleich zu dem Umgang mit der Krise in den westlichen Staaten?
Matthias Schäfer: Insgesamt ist es für eine Bewertung des Krisenmanagements noch (viel) zu früh. China hat die erste Welle der Infektion zum Stehen gebracht. Aber alle seither durchgeführten Maßnahmen der Öffnungen sind nicht nur schrittweise erfolgt, sie sind auch geprägt von einer großen Sorge um das Aufflammen einer zweiten Infektionswelle. Diese wird vor allem mit der Rückkehr vieler Menschen aus dem Ausland befürchtet, sodass seit dem 28. März 2020 eine Einreisesperre für Ausländer gilt. Unabhängig davon unterscheidet sich das chinesische Krisenmanagement im zeitlichen Ablauf und den Instrumenten nicht so sehr vom europäischen. (...)
 


                        Marc Steinhäuser
"Die digitale Nähe hilft, den analogen Ausnahmezustand zu bewältigen“

Marc Steinhäuser, WDR-Redakteur für Landespolitik, über das Medienverhalten der Bevölkerung und die Verantwortung der Medien in Krisenzeiten
 
Bonner Akademie: Welche Trends in der Mediennutzung zeigt die Corona-Krise?
Marc Steinhäuser: Das Bedürfnis nach Informationen bei den Bürgern ist enorm - besonders das lineare Fernsehen profitiert. Öffentlich-rechtliche Angebote erleben einen enormen Zuspruch, gerade von jüngeren Menschen. Etwa die Tagesschau erreicht teils knapp 20 Millionen Zuschauer - so viele wie sonst nur in Halbzeitpausen während Fußball-Übertragungen. Aber auch einordnende, politische Formate sind stark gefragt. Gleichzeitig boomen Wissens-Podcasts, Info-Grafiken und Live-Streams - und auch viele Behörden gehen neue Wege.
 


                        Prof. Dr. Volker Kronenberg
"In Krisenzeiten schlägt die Stunde der Exekutive"

Politikwissenschaftler Volker Kronenberg zu Krisensymptomen, Konsequenzen und Kanzler(innen)fähigkeiten
 
Bonner Akademie: „Fridays for Future“, Regierungskrise in Thüringen, die CDU auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden: Das meiste davon dürfte inzwischen fast vergessen sein, das Übrige scheint keine Rolle mehr zu spielen. Ist durch das Coronavirus jetzt alles anders?
 
Prof. Dr. Volker Kronenberg: Wie ein Meteorit ist das Coronavirus in die deutsche Innenpolitik eingeschlagen. Fast alles, was bis vergangene Woche noch wichtig schien und teils sehr leidenschaftlich diskutiert wurde, ist in den Hintergrund getreten. Die Maßstäbe dessen, was in Politik, Medien und Gesellschaft als dringlich erachtet wird, haben sich dramatisch verschoben. Die Fragen und Begriffe, die jetzt im Zentrum der politisch-gesellschaftlichen Aufmerksamkeit stehen, sind sehr grundsätzlich geworden: Droht eine Ausgangssperre? Reichen die Intensivbetten in den Krankenhäusern? Stehen Wirtschaft und Arbeitsmarkt vor einem totalen Kollaps?
 

Die Podiumsdiskussion „Im Namen des Volkes – über die Akzeptanz und Vermittelbarkeit von Gerichtsurteilen" mit NRW-Justizminister Peter Biesenbach MdL am 5. März 2020 in der Bonner Akademie.
 

Am 5. März 2020 diskutierten in der Bonner Akademie Peter Biesenbach MdL, Minister der Justiz des Landes NRW, Barbara Stockinger, stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Richterbundes und Richterin am Münchener OLG, Prof. Dr. Ralf Höcker, Anwalt für deutsches Presserecht und Dr. Frank Bräutigam, ARD-Rechtsexperte und Journalist, zum Thema „Im Namen des Volkes – über die Akzeptanz und Vermittelbarkeit von Gerichtsurteilen“. Durch den Abend führte Andrea Oster, Journalistin und Moderatorin beim WDR.
 


Abschlusspublikation zum Forschungsprojekt „Protektionismus und Rechtspopulismus im europäischenVergleich“





 

Seit einigen Jahren beschäftigt das Erstarken rechtspopulistischer Parteien die empirische Politikwissenschaft. Prof. Dr. Simon T. Franzmann und Dr. Marcel Lewandowsky untersuchen in ihrem Forschungsprojekt die Programmatik der Parteien mit dem Ziel, Rechtspopulismus in Westeuropa besser verstehen und vor allem inhaltlich vergleichen zu können. Durch eine differenzierte Messung der populistischen Framings in den Parteiprogrammen gelingt es ihnen erstmals, verschiedene Grade von Populismus von 11 rechtspopulistischen Parteien aus zehn westeuropäischen Ländern im Zeitraum von 2000 bis 2017 aufzuzeigen. Die Ergebnisse des daraus entstandenen Datensatzes (Comparative Party-based Populism Dataset: CPPD) liegen nun erstmals vor.

Das vorranginge Ziel der Studie ist es, die Heterogenität des Populismus aufzuzeigen: Welchen Begriff von „Volk“ zeichnen die Parteien? Gegen welche Eliten, national wie international, grenzen sie sich ab? Welche Rolle spielt der Anti-Pluralismus, also feindliche Positionen gegenüber gesellschaftlichen und politischen Gruppen? Welche Art von Wirtschaftspolitik adressieren populistische Parteien?


Podiumsdiskussion „Die NATO – Auch in Zukunft ein Bündnis, das den Frieden sicherer macht?“. mit Hauptredner  Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a.D. und Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke e.V.
in der Bonner Akademie.
 

Am 2. März 2020 diskutierten in der Bonner Akademie Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a.D. und Vorstandsvorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., Dr. Hans-Dieter Lucas, Botschafter und Ständiger Vertreter Deutschlands bei der NATO in Brüssel, und Ekkehard Brose, Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), zum Thema „Die NATO – Auch in Zukunft ein Bündnis, das den Frieden sicherer macht?“. Die Moderation übernahm Dr. Anna Sauerbrey, Leiterin Ressort Meinung/Causa Der Tagesspiegel.


Podiumsdiskussion „Russland - Zeit für einen neuen Dialog?" mit Hauptredner Roland Pofalla, Vorstandsvorsitzender des Petersburger Dialogs e.V., am 27. Februar 2020 in der Bonner Akademie.
 

Am 27. Februar 2020 diskutierten Ronald Pofalla, Vorstandsvorsitzender des Petersburger Dialogs e.V., Matthias Platzeck, Vorsitzender des Vorstands des Deutsch-Russischen Forums e.V., und Golineh Atai, Journalistin und Russlandexpertin, auf dem Podium der Bonner Akademie. Die Veranstaltung, die von der ehemaligen Auslandskorrespondentin der ARD in Moskau, Anja Bröker, moderiert wurde, stand unter dem Titel "Russland - Zeit für einen neuen Dialog?"

Ausgabe Februar 2020
 
In der neuen Ausgabe unseres Magazins Bonner Perspektiven stehen vier Themenbereiche im Fokus: Künstliche Intelligenz, Meinungsfreiheit sowie die US-Präsidentschaftswahlen und Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Unter diesen Leitbegriffen versammelt die neue Edition zahlreiche Beiträge und Interviews renommierter Autoren an der Schnittstelle von Politik, Gesellschaft und Wissenschaft.

Mit Beiträgen von u.a. Dorothee Bär, Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, dem Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach, dem Wirtschaftsjournalisten Thomas Ramge, derJournalistin und Publizistin Dr. Susanne Gaschke, dem ARD-Auslandskorrespondenten Dr. Jan Philipp Burgard und Prof. Manfred Güllner, Geschäftsführer des forsa.Institutes.

Inklusive einer aktuellen Umfrage zur gesellschaftlichen Einstellung gegenüber E-Mobilität und ÖPNV!
 

Podiumsdiskussion „Schwarz/Grün in Österreich – Den Nachbarn verstehen und daraus Lehren ziehen“ mit Dr. Alfred Gusenbauer (SPÖ), österreichischer Bundes-kanzler a.D., am 12. Februar 2020 in der Bonner Akademie.
 


Am 12. Februar 2020 diskutierten in der Bonner Akademie Dr. Alfred Gusenbauer (SPÖ), Bundeskanzler der Republik Österreich a.D., Prof. Dr. Oliver Rathkolb, Institutsvorstand des Instituts für Zeitgeschichte in Wien, Judith E. Innerhofer, freie Journalistin, Paul Ronzheimer, Autor und stellvertretender Chefredakteur der Bild-Zeitung, und Lothar Lockl, Geschäftsführer Lockl Strategie, unter dem Titel: „Schwarz/Grün in Österreich – Den Nachbarn verstehen und daraus Lehren ziehen“. Dr. Hans-Peter Siebenhaar, Handelsblatt-Korrespondent für Österreich und Südosteuropa, leitete die Diskussionsrunde.


Podiumsdiskussion „Regulierung bis zur Strangulierung? Der Balanceakt zwischen Ordnungspolitik und sozialer Marktwirtschaft“ mit Landesminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart am 5. Februar 2020 in der Bonner Akademie.





 


Am 5. Februar 2020 war Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, zu Gast in der Bonner Akademie. Gemeinsam mit Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, und  Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln diskutierte er unter dem Veranstaltungstitel: „Regulierung bis zur Strangulierung? Der Balanceakt zwischen Ordnungspolitik und sozialer Marktwirtschaft“. Durch den Abend führte die Moderatorin Julia Grimm (phoenix).


Podiumsdiskussion: Was eint uns? Werte, Bildung, Teilhabe - Perspektiven für die Integration der „Mehrheitsgesellschaft“ im Fritz Café der Universität Bonn.





 


Am 29. Januar fand im Fritz Café der Universität Bonn vor rund 80 interessierten Gästen die Podiumsdiskussion zum Thema „Was eint uns? Werte, Bildung, Teilhabe – Perspektiven für die Integration der Mehrheitsgesellschaft“ statt. Im Rahmen des Projekts der Bonner Akademie, „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft –  Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet“, diskutierte das Podium aus Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, Parteien und Gewerkschaften, inwiefern die jeweiligen Institutionen über Werte, Bildung und Teilhabe eine Integration der Mehrheitsgesellschaft schaffen können. Hierbei wurden Herausforderungen und Chancen in unserer pluralen, individualisierten Gesellschaft benannt, beleuchtet und mit praktischen Erfahrungen gefüllt.


  Prof. Dr. med. Wolfgang Heit (*1942 †2020)








 

Liebe Freundinnen und Freunde der Bonner Akademie,

in tiefer Trauer nehmen wir Abschied von Herrn Professor Dr. Heit, dem Vorsitzenden unseres engen Kooperationspartners, der Brost-Stiftung, der seiner schweren Krankheit erlegen ist.

Die Stiftung verliert ihren souveränen und umsichtigen Vorsitzenden. Wir verlieren einen geschätzten Partner und wichtigen Ideengeber.

Seiner Familie gilt unsere tiefste Anteilnahme.

Professor Bodo Hombach


Podiumsdiskussion „Wir schaffen das! Wohl doch nicht? Integration im Spannungsfeld zwischen Willkommens-kultur und Clan-Kriminalität“ mit Staatssekretärin Serap Güler am 20. Januar 2020 in der Bonner Akademie.





 


Am 20. Januar 2020 war Serap Güler, NRW-Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, zu Gast in der Bonner Akademie. Zu dem Veranstaltungstitel „Wir schaffen das! Wohl doch nicht? Integration im Spannungsfeld zwischen Willkommenskultur und Clan-Kriminalität" diskutierte sie gemeinsam mit Prof. Dr. Jörg Bogumil, Professor für Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum, dem Autor Ulrich Reitz und dem Essener Polizeipräsidenten Frank Richter. Durch den Abend führte die Journalistin Sonja Fuhrmann, die als Moderatorin das Podium komplettierte. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft - Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen am Beispiel des Ruhrgebiets“ statt.


Zwischenpublikation zum Forschungsprojekt „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft - Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet






 
In der Zwischenpublikation des Projekts „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet“, das die Bonner Akademie gemeinsam mit der Brost-Stiftung unter der Schirmherrschaft von Dr. Joachim Stamp durchführt, liegt der Fokus auf der Bedeutung des Quartiers bei der Reintegration der Mehrheitsgesellschaft. Unter dem Titel "Die Bedeutung der Quartiersarbeit für die Reintegration der Mehrheitsgesellschaft" wird vor allem auf die Fragen eingegangen, über welche integrationsfördernden Maßnahmen ein Stadtteil verfügt, was Quartiersarbeit dazu beitragen kann und ob die lokale Ebene der ideale Ansatzpunkt für die Bindung an die Gesellschaft ist.
 

Die Publikation gewährt einen Einblick in die bisherige Arbeit des Projektteams der Bonner Akademie, welcher durch Expertenbeiträge aus der Praxis von Ina Scharrenbach und Bettina Bundszus, von der wissenschaftlichen Betrachtungen durch Prof. Dr. Rolf G. Heinze,  Dr. Fabian Beckmann und Dr. Anna-Lena Schönauer sowie durch ein Interview mit Reinhold Spaniel, dem ehemaligen Sozialdezernenten der Stadt Duisburg, ergänzt wird.
Elmar Brok

Der vielfältig engagierte Politiker und ehemalige Abgeordnete im Europäischen Parlament, Elmar Brok, wird als neues Mitglied in das Kuratorium der Bonner Akademie berufen. Elmar Brok engagiert sich seit rund 40 Jahren für ein geeintes, freies und friedliches Europa. Seit 1980 saß er bis 2019 im Europäischen Parlament und bekleidete eine Vielzahl von Positionen. Er war unter anderem 13 Jahre Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EP, und Mitglied in den Ausschüssen für konstitutionelle Fragen (AFCO) und im Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten (EMPL).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums.

 

Die Betonung wechselseitigen Miteinanders in politischen und ökonomischen Fragen stand in der 7. Auflage des Deutsch-Chinesischen Akade-mischen Forums, die am 12.-13. November 2019 in Shanghai stattfand, für die Teilnehmer aus beiden Staaten im Fokus. In diesem Jahr konnte die Bonner Akademie (BAPP) zusammen mit ihren chinesischen Kooperationspartnern, der Chinese Academy for Social Sciences (CASS), dem CASS-Forum und der East China University of Political Science and Law (ECUPL) wieder hochkarätige Experten aus beiden Ländern in Shanghai begrüßen.


Podiumsdiskussion "Konstruktive Kontroverse - Muss Politik besser streiten?" am 25. November 2019 in der Bonner Akademie.


 

Im Rahmen der gemeinsamen Veran-staltungsreihe ‚Politik trifft Literatur‘ von der Bonner Akademie und der lit.COLOGNE, dis-kutierten am 25. November 2019 Dr. Wolfram Eilenberger, Philosoph und Autor und Prof. Dr. Marie-Luisa Frick, Philosophin und Autorin zum Thema „Konstruktive Kontroverse: Muss Politik besser streiten?“. Gemeinsam erörterten sie den derzeitigen Zustand der politischen Diskussionskultur in unserer Gesellschaft sowie den Einfluss der sozialen Medien auf die Art und Weise, wie Menschen öffentlich und privat miteinander interagieren und aufeinander reagieren. Durch den Abend führte der Journalist und Moderator Michael Hirz.


Podiumsdiskussion "Macht und Ohnmacht in der Politik – Über Kunst und Risiko guter Regierungsarbeit“ am 2. Dezember 2019 in der Bonner Akademie.

 

Zum Thema „Macht und Ohnmacht in der Politik – Über Kunst und Risiko guter Regierungsarbeit“ diskutierten am 2. Dezember 2019 auf dem Podium der Bonner Akademie drei erfahrene ehemalige Kanzleramtsminister: Dr. Thomas de Maizière MdB, Bundesminister a.D., Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie und Ronald Pofalla, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bahn AG. Durch den Abend führte Ulrike Demmer, stellvertretende Regierungssprecherin der deutschen Bundesregierung.

Podiumsdiskussion "Arbeit, Freiheit, Abhängigkeit?" am 6. November 2019 in der Bonner Akademie.




 

Zum Thema „Arbeit, Freiheit, Abhängigkeit?“ diskutierten am 6. November 2019 auf dem Podium der Bonner Akademie Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Anette Dufner, Institut für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn, Prof. Dr. Jörg Blasius, Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn und Sabine Baumann-Duvenbeck, Geschäftsführerin der Viktor Baumann GmbH & Co. KG. Durch den Abend führte Michaela Kolster, Programmgeschäftsführerin bei phoenix. Die Diskussionsveranstaltung fand in Kooperation mit dem neuen DFG-Exzellenzcluster „Dependency and Slavery Studies“ statt.


Podiumsdiskussion "Alternative Öffentlichkeiten als Gefahr für unsere Demokratie?" am 5. November 2019 in der Bonner Akademie.






 

Am 5. November fand im Bonner Universitätsforum eine Veranstaltung zu dem Thema "Alternative Öffentlichkeiten als Gefahr für unsere Demokratie“ statt. Die Podiumsdiskussion wurde von der Brost-Stiftung in Kooperation mit der Bonner Akademie ausgerichtet. Mit Lukas Eberle, NRW Korrespondent und Redakteur im Deutschland Ressort des SPIEGEL, Tanit Koch, Geschäftsführerin n-tv, und Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur Bonner General-Anzeiger, nahmen drei Experten aus der Medienbranche an der Diskussionsrunde teil. Eine politische Perspektive ergänzte der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer. Die Veranstaltung wurde von Michael Krons moderiert, dem leitenden Redakteur der Programm-geschäftsführung phoenix.


Podiumsdiskussion "Ist Sicherheit eine Frage des Geldes? - Chancen und Risiken beim Einsatz privater Sicherheitsfirmen" mit Wolfgang Bosbach am 29. Oktober 2019 in Bochum.


 

Am 29. Oktober sprach Wolfgang Bosbach, Innenexperte der CDU, zu dem Thema  „Ist Sicherheit eine Frage des Geldes? Chancen und Risiken beim Einsatz privater Sicherheitsfirmen“. Gemeinsam mit Dr. Tim Stuchtey, geschäftsführender Direktor des Brandenburgischen Instituts für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS) in Potsdam, und dem Essener Polizeipräsidenten Frank Richter diskutierte er zu der ambivalenten Rolle, die private Firmen in der Wahrung der der inneren Sicherheit einnehmen. Marc Steinhäuser, Redakteur Landespolitik des WDR, übernahm die Moderation des Abends. Die Veranstaltung fand im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets statt und wurde in Kooperation mit der KÖTTER Unternehmensgruppe durchgeführt.


Podiumsdiskussion "Demokratie in der Akzeptanzkrise" mit Wolfgang Kubicki MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der FDP. am 28. Oktober 2019 in der Bonner Akademie.
 

Am 28. Oktober sprach Wolfgang Kubicki MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und stellvertretender Vorsitzender der FDP, zu dem Thema  „Demokratie in der Akzeptanzkrise“. Gemeinsam mit der Journalistin, Publizistin und ehemaligen Oberbürgermeisterin von Kiel, Dr. Susanne Gaschke, und der Professorin für Politische Theorie & Ideengeschichte am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Universität Bonn, Prof. Dr. Grit Straßenberger, diskutierte er in Bonn die akuten Hürden und Probleme, mit denen sich die demokratische Ordnung in der Bundesrepublik konfrontiert sieht. Durch den Abend führte Dr. Anna Sauerbrey, Ressortleiterin „Causa/Meinung“ bei der Tageszeitung Der Tagesspiegel.


Podiumsdiskussion "Mehr als 'Alexa': Künstliche Intelligenz im Dienst von Justiz und Strafverfolgung" mit NRW-Justizminister Peter Biesenbach MdL am 1. Oktober 2019.
 

Am 1. Oktober sprach Peter Biesenbach, Minister der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen, zu dem Thema  „Mehr als „Alexa“: Künstliche Intelligenz im Dienst von Justiz und Strafverfolgung“. Im Essener Museum Folkwang diskutierte er gemeinsam mit Carla Hustedt, Projektleiterin „Ethik der Algorithmen“ bei der Bertelsmann Stiftung, und Thomas Langkabel, National Technology Officer bei Microsoft Deutschland. Durch den Abend führte Andreas Tyrock, Chefredakteur der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.


Veranstaltung "Niederlande und NRW: Bei Verkehr und Mobilität voneinander lernen?" mit  Hendrik Wüst, Moderator Jörg Zajonc, Cora van Nieuwenhuizen und Prof. Dr. Roman Suthold am 3. September 2019. (v.r.n.l.)



 

Am 3. September widmete sich die Bonner Akademie im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Chancen der deutsch-niederländischen Beziehungen. Zu der Frage „Niederlande und NRW: Bei Verkehr und Mobilität voneinander lernen?“ diskutierten Hendrik Wüst, MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Cora van Nieuwenhuizen, Ministerin für Infrastruktur und Wasserwirtschaft des Königreichs der Niederlande, und Prof. Dr. Roman Suthold, Leiter Verkehr und Umwelt des ADAC Nordrhein e.V. Jörg Zajonc, Geschäftsführer von RTL West, leitete die Diskussionsrunde. Veranstaltungsort war die Zeche Zollverein in Essen, eine Ikone des Wirtschaftswunders, wie auch die niederländische Ministerin in ihrem Eingangsstatement anmerkte.


Townhall-Meeting mit dem Schwerpunkt: "Verkehr und Mobilität" mit  Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan (l.) und Dr. Helge Matthiesen (r.) am 17. September 2019.
 

Am 17. September 2019 veranstaltete die Bonner Akademie ein „Townhall-Meeting“ mit dem Bonner Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan.  Unter dem Themenschwerpunkt „Mobilität und Verkehr“  hatten die Bonner Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit dem Oberbürgermeister im Rahmen eines demokratischen Dialoges über Probleme, Erfahrungen, und Ideen zu diskutieren. Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des General Anzeigers, führte durch den Abend.

Ausgabe Juli 2019: "Zukunft!"
Die neue Ausgabe unseres wiederaufgelegten Magazins Bonner Perspektiven versammelt unter dem Leitbegriff „Zukunft“ ein abwechslungsreiches thematisches Spektrum und verspricht somit unterschiedliche Blickwinkel auf  drängende Zukunftsfragen.

Mit Marc Elsberg, Robert Menasse, Dr. Lutz Meyer, Dr. Ulrike Franke, Prof. Gretchen Bakke und Ria Schröder konnten wir eine Reihe zukunftsorientierter und meinungsstarker Autoren gewinnen, die ihr Augenmerk auf die verschiedensten thematischen Schwerpunkte richten. Diese reichen von Europa bis China, behandeln unser ökonomisches Denken und unser Energiesystem, reichen von innovativen Stimmen in der Politik bis hin zu der Zukunft der Drohnen. Thematisch wie stilistisch umfassen die neuen Bonner Perspektiven folglich eine große Bandbreite und werfen so interessante wie anregende Denkanstöße auf, die eine spannende Lektüre garantieren.
 

Veranstaltung "Moderne Industriepolitik - (k)ein Widerspruch zur Sozialen Marktwirtschaft" mit Peter Altmaier, Hans-Jürgen Jakobs und Christian Kullmann am 16. Juni 2019. (v.r.n.l.)

Zum Thema „Moderne Industriepolitik – (k)ein Widerspruch zur Sozialen Marktwirtschaft?!“ diskutierten am 16. Juni 2019 auf dem Podium der Bonner Akademie der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, MdB, und Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender der Evonik Industries AG. Hans-Jürgen Jakobs, Autor und Senior Editor des Handelsblattes, führte durch den Abend.

 

 


Pofalla, Ronald, Bundesminister a.D. (Foto; DB AG /
Max Lautenschläger)

Führungswechsel an der Spitze des Kuratoriums: Der Trägerverein der Bonner Akademie hat Bundesminister a.D. Ronald Pofalla einstimmig zum neuen Vorsitzenden des Kuratoriums der Bonner Akademie gewählt und wird zukünftig mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Prof. Dr. Dieter Engels, an der Spitze des Gremiums stehen. Die Berufung des Deutsche-Bahn-Spitzenmanagers in dieses Amt geschah auf Anregung des Präsidenten der Akademie, Prof. Bodo Hombach. Ronald Pofalla folgt in diesem Amt Dr. h.c. Jürgen Gerdes und steht in bester Kontinuität zu seinen Vorgängern, die stets den Charakter der Akademie als Brücke zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien verkörperten.


Veranstaltung "Sozialer Klebstoff? DIe Rolle des Fußballs in Deutschland" mit Michael Bröcker, Uli Hoeneß, Prof. Bodo Hombach, s.E. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Clemens Tönnies am 16. Mai. (v.l.n.r.)

Am 16. Mai 2019 waren Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern, sowie seine Exzellenz Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Bschof des Bistums Essen und Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 zu Gast in der Bonner Akademie und diskutierten über die Verantwortung des Fußballs unter dem Titel "Sozialer Klebstoff?Die Rolle des Fußballs in Deutschland". Nach einer thematischen Einführung durch den Präsideten der Bonner Akademie, Professor Bodo Hombach, übernahm der Chefredakteur der Rheinischen Post, Michael Bröcker, die Moderation weiteren Diskussion.

 

 


Auftaktpublikation zum Forschungsprojekt: „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft - Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen am Beispiel des Ruhrgebiets“




 
Im Rahmen des Projekts „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet“ untersucht die Bonner Akademie gemeinsam mit der Brost-Stiftung und unter der Schirmherrschaft von Dr. Joachim Stamp, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen die Gründe für die wachsende Unzufriedenheit und zunehmende Entfremdung breiter Gesellschaftsschichten von etablierten politischen und gesellschaftlichen Institutionen im Ruhrgebiet. Die Publikation liefert eine Bestandsaufnahme der Situation im Ruhrgebiet und beleuchtet die allgemeine Problematik der wachsenden Parteien- und Politikverdrossenheit.

Neben den bisherigen Forschungsergebnissen des Projekts beinhaltet die Publikation auch die Aufarbeitung des Teilprojekts „Akzeptanzkrise der Demokratie“ von Prof. Dr. Volker Kronenberg sowie Beiträge von den renommierten Wissenschaftlern und Experten Dr. Joachim Stamp, Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Dr. Simon T. Franzmann, Prof. Dr. Elmar Wiesendahl und Prof. Manfred Güllner.
Veranstaltung "Zwischen Utopie und Wirklichkeit - Wie weiter mit Europa?" mit dem Schriftsteller Robert Menasse am 02. April 2019

Der österreichische Autor und Träger des Deutschen Buchpreises 2017 Robert Menasse und Elmar Brok, MdEP, der ehemaligen Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Europaparlaments diskutierten am 2. April 2019 in der Bonner Akademie zum Thema „Zwischen Utopie und Wirklichkeit – Wie weiter mit Europa?“ auf dem Podium. Die Moderation übernahm Michaela Kolster, Journalistin, Moderatorin und Programmgeschäftsführerin von PHOENIX.

Workshop „Zwischen Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation – Bestandsaufnahme im Ruhrgebiet“ am 29. März 2019.
 
Am 29. März 2019 fand das erste Lokalforum Ruhrgebiet zum Thema „Zwischen Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation – Bestandsaufnahme im Ruhrgebiet“ statt. Im Rahmen des dreijährigen Projekts „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen“, das die Bonner Akademie im Auftrag der Brost-Stiftung unter der Schirmherrschaft vom NRW-Integrationsminister Dr. Joachim Stamp durchführt, bringt das bereits im Vorgängerprojekt bewährte Workshop-Format Praktiker, Experten und Multiplikatoren aus dem Ruhrgebiet zusammen, um, über Integrationshürden für die Mehrheitsgesellschaft, Lösungsansätze und Best-Practices zu diskutieren. Somit stellte die im Zuge dieses Forums debattierte Bestandsaufnahme einen erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe dar, welche in den kommenden Workshops thematisch konkretisiert wird.
 
Buchcover "Heimat & Macht - Von Arnold bis Rau, von Clement bis Laschet. Eine kurze Landesgeschichte NRWs".
 
Auf der Suche nach Identität hat der Begriff Heimat in den letzten Jahren eine ungeahnte Renaissance erlebt. Doch wo sie zu verorten ist, was sie ausmacht, wird kotrovers diskutiert.

Ist Nordrhein-Westfalen für die Menschen, die hier leben, Heimat? Welche Identität hat das bevölkerungsreichste Bundesland überhaupt, und was haben seine Ministerpräsidenten aus diesem ursprünglich von britischen und amerikanischen Besatzern gegründeten Bindestrich-Land gemacht, etwa in punktio Innovation, Einwanderung und Integration? Wer von ihnen konnte das Land am nachhaltigsten prägen? Und was war der Steinkohle-Begbau: Segen oder Fluch?

Dieses Buch haben Journalisten geschrieben - eine Spezies mit der Leidenschaft zur Recherche und der Lust and er Pointe. Auf diese Weise ist ein temporeiches und dabei ebenso informatioves wie unterhaltsames und anekdotenreiches Werk entstanden.

Eine kurze Buchvorstellung des Herausgebers Professor Bodo Hombach:Hier herunterladen
Buchcover der Publikation "Open Government -
Stärkung oder Schwächung der Demokratie?"

 
Die Studie bietet einen Überblick, ob in den rund 70 Ländern, die sich bisher zu dem Leitbild eines „offeneren Regierens“ bekannt haben, in den letzten zehn Jahren demokratische Fortschritte zu erkennen sind. Nach den Protagonisten dieses Ansatzes – wie OECD, Barack Obama und der Open Government Partnership (OGP) – soll eine größere Offenheit von Regierung und Verwaltung kein Selbstweck sein, sondern drei Ziele zu erreichen helfen: ein effektiveres Regieren, ein größeres Vertrauen der Regierten in die Regierenden und damit letztlich eine Stärkung der Demokratie.

Wenn das gelingen sollte, dann wäre Open Government schon deshalb besonders interessant, weil derzeit wieder viel von einer „Krise der Demokratie“ die Rede ist. Die Autoren, Göttrik Wewer, Staatssekretär a.D. und sein Projektmitarbeiter Till Wewer, vertiefen den globalen Überblick in fünf qualitativen Fallstudien und untersuchen, wie in Costa Rica, Neuseeland, Norwegen, Südafrika und Südkorea eine größere Offenheit beim Regieren und Verwalten interpretiert worden ist. Dieser Überblick wird durch eine Analyse der Motive ergänzt, die Barack Obama veranlasst haben, mit der Open Government Partnership eine Plattform für Reformer aus aller Welt zu schaffen.

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Abendveranstaltung "Wer hält das Land Zusammen? Repräsentation und gesellschaftliche Teilhabe vor neuen Herausforderungen" am 22. März 2019


 
Am 22. März 2019 veranstaltete die Bonner Akademie in Kooperation mit der Brost-Stiftung eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wer hält das Land zusammen? – Repräsentation und gesellschaftliche Teilhabe vor neuen Herausforderungen“. Auf dem Podium diskutierten Oliver Wittke, MdB und Staatssekretär am Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Sebastian Hartmann, MdB und Vorsitzender der SPD NRW gemeinsam mit Prof. Manfred Güllner Geschäftsführer des Forsa-Instituts und Anja Weber, Vorsitzende des DGB NRW. Der Journalist und Moderator Dr. Moritz Küpper, führte durch den Abend. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft“ statt, das die BAPP im Auftrag der Brost-Stiftung durchführt.
Veranstaltung "Heimat & Macht: eine kurze Landesgeschichte NRWs von Arnold bis Rau, von Clement bis Laschet" mit Dr. Joachim Stamp am 13. März 2019




 
Am 13. März 2019 fand in der Bonner Akademie die Vorstellung des neuen Buches „Heimat & Macht: Eine kurze Landesgeschichte NRWs von Arnold bis Rau, von Clement bis Laschet“ über die Landesgeschichte Nordrhein-Westfalens statt, das von Prof. Bodo Hombach, dem Präsidenten der Bonner Akademie, herausgegeben wurde. Die Vorstellung übernahmen Ulrich Reitz, Journalist und Co-Autor des Buches sowie Michael Krons, Redakteur und Moderator bei PHOENIX. Im Rahmen der Vorstellung anwesend waren zudem Dr. Joachim Stamp, MdL, stellvertretender Ministerpräsident des Landes NRW und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Sabine Scholt, Journalistin und Leiterin der Redaktion Landespolitik Fernsehen beim WDR, und Dr. Stefan Willeke, Chefreporter und Mitglied der Chefredaktion der ZEIT sowie ebenfalls einer der Co-Autoren des Buches.  
Veranstaltung "Update dringend notwendig?! Deutschland und die Digitalisierung" mit FDP-Bundesvorsitzendem Christian Lindner am 04.02.2019.
Am 4. Februar 2019 waren Christian Lindner, MdB, FDP-Bundesvorsitzender und Vorsitzender der FDP-Fraktion im Bundestag und Frank Thelen, Investor und Start-Up-Experte, zu Gast in der Bonner Akademie und diskutierten über das Thema „Update dringend notwendig?! Deutschland und die Digitalisierung“. Die Schwerpunkte der Diskussion lagen auf der Unterstützung von Innovation, dem Abbau gesetzlicher sowie Verwaltungshürden sowie auf der Förderung eines Wandels der deutschen Mentalität gegenüber der Digitalisierung. Die Moderation der Veranstaltung übernahm der Journalist und Autor Gabor Steingart.
Veranstaltung "Innere Sicherheit in Zeiten der Unsicherheit - Was bringen schärfere Gesetze?" mit NRW-Innenminister Herbert Reul am 17. Januar 2019 in der BAPP.
Am 17. Januar 2019 war Herbert Reul, Minister des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen, zu Gast in der Bonner Akademie. Gemeinsam mit  dem Kulturkorrespondenten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für NRW, Patrick Bahners, dem Essener Polizeipräsidenten Frank Richter und der Autorin und Professorin für praktische Philosophie an der Universität Amsterdam, Prof. Dr. Beate Rössler, diskutierte er die zentralen Herausforderungen der Wahrung Innerer Sicherheit sowie die Divergenz zwischen verschärften Gesetzen und individuellem Freiheitsempfinden. Die WDR-Journalistin Aslı Sevindim führte als Moderatorin durch den Abend.
Publikation "Strategische Diplomatie im 21. Jahrhundert: Bericht eines Fachgesprächs".
 
Strategische Diplomatie ist Diplomatie auf der Grundlage strategischer Analyse. Was dies bedeutet, ist Gegenstand der Forschung an der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik. Die BAPP organisierte deshalb am 28. September 2018 unter Leitung von Dr. Hans-Dieter Heumann, Leiter des Forschunsgbereichs "Strategische Fragen der Globalisierung" der BAPP, ein interdisziplinäres Fachgespräch zum Thema mit führenden Vertretern von Politik- und Geschichtswissenschaft der Universität Bonn. Unser Anliegen war die Verbindung von Theorie und Praxis, die die strategische Diplomatie kennzeichnet.

Die Ergebnisse diese Fachgesprächs haben wir nun in einer Publikation zum Thema veröffentlicht.

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Veranstaltung "Was ist Heimat? Zur politischen Wirkungsmacht einer fast vergessenen Kategorie" am 29. November 2018 in der Ständigen Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin.
 
Am 29. November 2018 veranstaltete die Bonner Akademie in Kooperation mit der Brost-Stiftung und der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema „Was ist Heimat? Zur politischen Wirkungsmacht einer fast vergessenen Kategorie“. Auf dem Podium diskutierte Alexander Schweitzer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, gemeinsam mit den beiden Autoren Alexander Schimmelbusch („Hochdeutschland“) und Lucas Vogelsang („Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland“) den aktuell kontroversen Begriff der Heimat. Der Journalist und Moderator Louis Klamroth führte durch den Abend. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft“ statt, das die BAPP im Auftrag der Brost-Stiftung durchführt.
Veranstaltung "Russlands neues Selbstbewusstsein: Zum Umgang mit einem schwierigen Partner" am 16. November 2018 in der BAPP.
 
Zum Thema „Russlands neues Selbstbewusstsein – Zum Umgang mit einem schwierigen Partner“ diskutierten Ronald Pofalla, Vorsitzender des Petersburger Dialogs, Bundesminister a.D. und Vorstandsmitglied DEUTSCHE BAHN AG., Alexander Graf Lambsdorff, MdB und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Elbe, Botschafter i.R., Katja Gloger, Journalistin, Autorin und Russland-Expertin, und Prof. Alexander Rahr, Politikberater und Autor, am 16. November auf dem Podium der Bonner Akademie. WDR-Journalistin Anja Bröker übernahm die Moderation des Abends. 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums.
 
Fünf Panels an zwei Veranstaltungstagen (30./31. Oktober 2018), 20 Referate sowie mehrere Impulsvorträge! 60 Teilnehmer des 6. Deutsch-Chinesischen Akademischen Forums in München diskutierten intensiv die Herausforderungen in den Beziehungen beider Länder. Akademisch und faktenreich, begleitet von politischer Expertise hochkarätiger Gäste wie den Ex-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber (CSU) und Rudolf Scharping (SPD), Ex-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) sowie den NRW-Ministern Hendrik Wüst (CDU/Verkehr) und Stephan Holthoff-Pförtner (CDU/Europa). Mit Perspektiven der Annäherung – zu denen ungewollt auch US-Präsident Donald Trump beitrug.

Harald Christ, Manager und Hochschuldozent.




Prof. Bodo Hombach (l., Foto: Volker Lannert), Präsident der Bonner Akademie, und Prof. Dr. Dieter Engels (r.), stellvertretender Kuratoriumsvorsitzender der Bonner Akademie



 
Der Manager und Hochschuldozent Harald Christ wird als neues Mitglied des Kuratoriums der Bonner Akademie berufen. Gleichzeitig wird er auch das Amt des Schatzmeisters des Kuratoriums übernehmen. Harald Christ ist Unternehmer und war zuvor u.a. in Vorstandspositionen für die Ergo Versicherung oder die Deutsche Postbank AG tätig.  Er begleitet bis heute verschiedene Aufsichtsratsmandate für die Ergo Versicherung und ist Vorsitzender des Vorstandes der Ergo Stiftung - sowie Mitglied im Aufsichtsrat der Karstadt Warenhaus GmbH. Harald Christ ist Mitgründer und im geschäftsführenden Präsidium des Wirtschaftsforum der SPD e.V., er verfügt gleichzeitig über langjährige politische Erfahrung und engagiert sich seit vielen Jahren auch ehrenamtlich für unsere Gesellschaft und das Gemeinwohl. 

„Dass wir mit Harald Christ ein so engagiertes und vielfältig vernetztes Mitglied für unser Kuratorium gewinnen konnten, freut mich außerordentlich“, sagte Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie. „Harald Christ steht sowohl für politischen Gestaltungswillen als auch für unternehmerischen Geist und Erfolg, das prädestiniert ihn natürlich auch ganz besonders für die Position des Kuratoriums-Schatzmeisters. Ein herzliches Willkommen in unserem Gremium, lieber Herr Christ!

Die Vorsitzenden des Kuratoriums, Dr. h.c. Jürgen Gerdes, und Prof. Dr. Dieter Engels erklärten in diesem Zusammenhang: „Die Berufung von Harald Christ ist für die Arbeit im Kuratorium ein großer Gewinn. Neben seinen fachlichen Kompetenzen hebt Herr Christ sich schon lange durch sein gesellschaftliches Engagement ab. Seine vielfältigen ehrenamtlichen Aufgaben, u.a. auch in der Bundesstiftung für Integration sowie die exzellente Vernetzung in deutsche Wirtschaftskreise werden sicherlich auch für die konkrete praktische Arbeit der Bonner Akademie einen großen Mehrwert liefern.“

Weitere Informationen zu Harald Christ finden Siehier.
 
 
 
Workshop "Die Vermessung des Rechtspopulismus in Westeuropa" am 14. September 2018
Zum Thema „Die Vermessung des Rechtspopulismus in Westeuropa“ fand am 14. September 2018 der Zwischenworkshop des Forschungsprojekts „Protektionismus und Rechtspopulismus im europäischen Vergleich“ statt. Die Projektleiter Dr. Marcel Lewandowsky und PD Dr. Simon Franzmann diskutierten gemeinsam mit Praxisexpertin Dr. Yvonne Schroth von der Forschungsgruppe Wahlen e.V. und Dr. Saskia Ruth, GIGA, bisherige Ergebnisse und akute Herausforderungen.
Diskussionsveranstaltung "Vision 'Rhein Ruhr City 2032' - wie wird NRWs Verkehrssystem fit für Olympia?" mit Landesverkehrsminister Hendrik Wüst  am 13. September 2018.
Am 13. September 2018 war Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, zu Gast in der Bonner Akademie. Zu dem Thema „Vision ,Rhein Ruhr City 2032‘ – wie wird NRWs Verkehrssystem fit für Olympia?“ diskutierte er gemeinsam mit Michael Mronz, Gründer der Olympia-Initiative „Rhein Ruhr City 2032“ Dr. Michael Vesper, Minister a.D. und ehemaliger Vorstandsvorsitzender des DOSB, und dem Verkehrsexperten Dr. Wolfgang Schade, Wissenschaftlicher Leiter der M-Five GmbH. Die Moderation des Abends übernahm Stefan Weigel, stellvertretender Chefredakteur der Rheinischen Post.
Diskussionsveranstaltung "Politisch heimatlos - Brauchen wir eine neue Politik der Mitte" mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am 6. September 2018.
Am 6. September 2018 diskutierten Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister, Robin Alexander, Chefreporter der WELT-Gruppe, und Prof. Manfred Güllner, Geschäftsführer des Forsa-Instituts, zum Thema „Politisch heimatlos – Brauchen wir eine neue Politik der Mitte?“ in der Bonner Akademie. Dr. Helge Matthiesen, Chefredakteur des Bonner General-Anzeigers, übernahm die Moderation des Abends.
Diskussion und Lesung zum Thema "Renaissance der ,Heimat' - Über den wiederentdeckten Patriotismus in Deutschland" mit Thea Dorn und Robert Habeck am 9. Juli 2018.
 
Die Renaissance der Heimat sowie die neu entflammte Debatte um den Patriotismusbegriff in Deutschland standen im Fokus der Diskussionsveranstaltung am 9. Juli 2018, die die Bonner Akademie in Kooperation mit der lit.COLOGNE im Rahmen der Reihe ,Politik trifft Literatur‘ im Bonner LVR-Museum durchführte. Der Parteivorsitzende von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Dr. Robert Habeck diskutierte gemeinsam mit der Schriftstellerin und Philosophin Thea Dorn das Erstarken des Heimatbegriffs, die Schwierigkeiten seiner Politisierung sowie das Verhältnis zu Patriotismus. Louis Klamroth, Journalist und Moderator, führte durch den Abend.
Diskussionsveranstaltung "Rechte vor Gericht - Eine Bilanz des NSU Prozesses" am 25. Juni im Bonner Kirchenpavillon.

 
Zum Thema „Rechte vor Gericht – Eine Bilanz des NSU-Prozesses“ diskutierten Dr. Mehmet Daimagüler, Nebenklageanwalt im NSU-Prozess, Dr. Christos Katzidis, MdL und Kreisvorsitzender der CDU Bonn, Meral Sahin, Vorsitzende der IG Keupstraße Köln, und Prof. Dr. Benno Zabel, Strafrechtler an der Universität Bonn, am 25. Juni 2018 im Bonner Kirchenpavillon. Wilfried Pastors, Redakteur bei der BILD-Zeitung, übernahm die Moderation des Abends. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Integrationspolitik für die Mehrheitsgesellschaft – Bildungs- und Beteiligungsmöglichkeiten für junge und alte Menschen im Ruhrgebiet“ statt.
Diskussionsveranstaltung "Alles nur Publicity? Politik und digitale Öffentlichkeit" am 21. Juni 2018

 
"Politik" wird immer schneller, Kommunikation immer knapper, Debatten immer polarisierter. Spätestens seit der flächendeckenden Nutzung des Internets und der Neuen (Sozialen) Medien verändert die Digitalisierung zunehmend den öffentlichen Diskurs. Anhaltspunkte dafür sind eine rauere Sprache in öffentlichen, meist digitalen Foren, eine zunehmende Verbreitung von "Fake News" und eine stark gefühlsbasierte Kommunikation, die mindestens von einer gewissen Verunsicherung in Teilen der Bevölkerung kündet. Dies hat Auswirkungen auf die politischen Akteure, auf die Medien, letztlich auf die breite Bevölkerung und die repräsentativ-demokratischen Prozesse selbst sowie deren grundsätzliche Akzeptanz.

Am 18. Juni fand die dritte und letzte Veranstaltung der Reihe "Nation – Sezession – Integration" statt
Am 18. Juni fand die dritte und letzte Veranstaltung der Reihe 'Nation – Sezession – Integration' zum Thema "Welche Zukunft hat die EU in Zeiten von Sezessionsbewegungen?" in Kooperation der Fachschaft Politik & Soziologie der Universität Bonn und der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Die Veranstaltungsreihe konzentriert sich auf Fragen rund um die Nation, deren Zukunft sowie unterschiedliche Nationalverständnisse und -konzepte.
Lucas Vogelsang, Autor von "Heimaterde", und Moritz von Uslar, Autor von "Deutschboden".
Im Rahmen der Diskussion und Lesung „Oh Heimat! Moritz von Uslar trifft Lucas Vogelsang“ am 07. Juni 2018, die die BAPP in Kooperation mit der lit.COLOGNE und im Rahmen der Reihe ,Politik trifft Literatur‘ durchführte, sprachen Moritz von Uslar, Journalist und Autor („Deutschboden. Eine teilnehmende Beobachtung“) und Lucas Vogelsang, ebenfalls Journalist und Autor („Heimaterde. Eine Weltreise durch Deutschland“) über das Comeback der Heimat, die Schwierigkeiten sich auf eine allgemeingültige Definition zu einigen, sowie die Rolle und Aufgabe der Literatur in diesem Zusammenspiel. Vogelsang las zudem aus seinem Buch „Heimaterde“ und zeigte so auch anhand konkreter Beispielen, wie vielfältig „Heimat“ eigentlich ist.
 
Lehrveranstaltung zum Thema "Leistungsfähig, erfolgreich, zufrieden – Motivation mit Work-Life-Balance"
Ein ausgewogenes Verhältnis von Berufs- und Privatleben - dafür steht der Begriff Work-Life-Balance. Ziel ist es, die privaten Interessen mit den Anforderungen der Arbeitswelt in Einklang und in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Denn das persönliche Engagement auf jeweils nur einen Bereich zu konzentrieren, heißt auch, die eigene Lebensqualität einzuschränken. Erfolgreiche Work-Life-Balance spiegelt sich in Leistungsfähigkeit, positiver Motivation, effektiver Arbeitsgestaltung und Zielerreichung wider - und ist somit sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen von Nutzen. Mehr noch: Fördert ein Unternehmen die Work-Life-Balance und kann dies gleichzeitig transparent zeigen, dient das nicht nur der Mitarbeitermotivation, sondern auch der Personalgewinnung, der Mitarbeiterbindung sowie allgemein dem Unternehmensimage. Wie können Unternehmen ihre Strukturen und Prozesse entsprechend anpassen? Wie können Mitarbeiter im Tagesgeschäft die Work-Life-Balance im Blick behalten? Um diese Fragen zu beantworten, richtete die Bonner Akademie am 5. Juni 2018 eine Lehrveranstaltung aus.



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