Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor der Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.




Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft.




Marc Steinhäuser, Redakteur Landespolitik des WDR, Moderator der ersten Ausgabe des Digitalen Dialogs.









 

 

In der Corona-Krise steckt eine Chance für die politische Vernunft, für eine Rückkehr zu Maß und Mitte. Wo vor der Krise inhaltsarme Stimmungspolitik überwog und Gefühl und Befindlichkeit den Verstand zu überstimmen schienen, lässt sich nun politisch und medial eine neue Sachlichkeit und Fachlichkeit feststellen. Die Wissenschaft genießt plötzlich gesellschaftliche Wertschätzung. Akzeptanz für Wissenschaft, Aufklärung und Rationalität können nachhaltiger Krisengewinn sein.

Wie fragil diese Wertschätzung und das Vertrauen sind, hat sich in den letzten Wochen jedoch ebenso gezeigt. Immer wieder heißt es, die Forscher seien sich uneins und änderten ständig ihre Meinung – sowohl von Seiten der Medienlandschaft, für die jeder Aufreger eben auch Aufmerksamkeit verspricht, als auch aus der Politik, die sich verstärkt auf die wissenschaftliche Beratung stützt. 

In dem moderierten Dialog möchte die Bonner Akademie erörtern, inwiefern Kennzahlen, Statistiken und Prognosen das politische Handeln und das Bewusstsein der Öffentlichkeit prägen und ob in dieser Hinsicht von einer neuen Sachlichkeit gesprochen werden kann. Wem vertrauen wir in der Krise und wie sieht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Politik, Medien und Wissenschaft aus?


+++ Hier finden Sie den Digitalen Dialog auf Youtube +++

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