Dirk Brengelmann, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland im Königreich der Niederlande.




Prof. Dr. Marie-Luisa Frick, Autorin und assoziierte Professorin für Philosophie an der Universität Innsbruck.




Michael Krons, leitender Redakteur der Programmgeschäftsführung phoenix.











 

 

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die einzelnen Mitgliedsländer, sondern auch die Europäische Union als Ganzes vor große Herausforderungen gestellt. Doch statt gemeinsam zu verhindern, dass das Virus sich weiter ausbreitet und zu koordinieren, welche Maßnahmen getroffen werden müssen, schien vor allem zu Beginn der Krise jeder Staat an einer eigenen Lösung zu werkeln. Während Länder wie Italien, Österreich und auch Deutschland recht schnell zu drastischen Maßnahmen wie Ausgangssperren gegriffen haben, ging Schweden beispielsweise einen Sonderweg mit wesentlich leichteren Beschränkungen für die Bevölkerung.

Auch hinsichtlich der zu treffenden Gegenmaßnahmen im Zuge der drohenden wirtschaftlichen Nachfolgen der Krise herrschte lange keine Einigkeit zwischen den Mitgliedsländern der EU. Der Süden warf dem Norden mangelnde Solidarität vor und einmal mehr wurde von allen Seiten die Gefahr des Auseinanderbrechens der EU diagnostiziert.

Unter Moderation von Michael Krons, dem leitenden Redakteur der Programmgeschäftsführung phoenix, diskutieren Dirk Brengelmann, der deutsche Botschafter im Königreich der Niederlande, und Prof. Dr. Marie-Luisa Frick, Autorin und Professorin für Philosophie an der Universität Innsbruck, wie die einzelnen Länder, insbesondere die Niederlande und Österreich, mit der Corona-Krise umgegangen sind. Was kann die Krise für die Zukunft der Europäischen Union als Ganzes bedeuten? Inwiefern haben die europäischen Ansätze im Umgang mit der Krise funktioniert? Wo hat die Pandemie Nachholbedarf erkennbar gemacht?


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