Prof. Bodo Hombach, Präsident der Bonner Akademie




Uli Hoeneß (l.), Präsident des FC Bayern München und s.E. Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (r.), Bischof des Bistums Essen.




Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04 und Michael Bröcker, Chefredakteur der Rheinischen Post.

 
Im Sport und besonders im Fußball sind Werte wie Fairness und Teamgeist essentiell. Diese Fähigkeiten scheinen in einer Gesellschaft, die vom Trend zur Individualisierung und der Erosion sozialer Milieus bedroht ist, mehr denn je gebraucht zu werden. Zugleich wird der Austausch außerhalb des eigenen Freundes- und Bekanntenkreises zur Seltenheit. Ein Gespräch mit Andersdenkenden ergibt sich kaum. Einende Motive für die breite Gesellschaft scheinen rar zu werden. Der Fußball ist eines oder kann ein solches sein. Denn der Deutsche Fußballbund ist - bei aller Kritik, die am professionellen Fußball bisweilen geäußert wird - mit fast sieben Millionen Mitgliedern noch immer der größte nationale Sport-Fachverband.
 
Obwohl Diskussionen um hohe Spielergehälter und eine zunehmende Professionalisierung den Blick auf den Sport eintrüben, bindet er doch verschiedenste Gesellschaftsschichten zusammen - und eine aktive Jugendarbeit des örtlichen Fußballvereins kann sogar zur Entschärfung mancher sozialer Brennpunkte beitragen. Kann Fußball Defizite in Politik und Gesellschaft ausgleichen? Was ist die soziale Rolle des Fußballs in Deutschland? Über diese Frage werden Uli Hoeneß, Präsident des FC Bayern München, seine Exzellenz Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof des Bistums Essen und Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04. Nach einer einleitenden Begrüßung durch den Präsidenten der Bonner Akademie, Prof. Bodo Hombach, wird der Chefredakteur der Rheinischen Post, Michael Bröcker, durch diese Diskussion moderieren.

Datum: 16.05.2019, 17.30 bis 19:00 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18 - 24, 53113 Bonn

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