Prof. Bodo Hombach (Foto: Volker Lannert), Präsident der Bonner Akademie.




Sigmar Gabriel (Foto: Maurice Weiss) (l.), Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., und Dr. Hans-Dieter Lucas (Veldeman Photo) (r.), Botschafter und Ständiger Vertreter Deutschlands bei der NATO in Brüssel.



Ekkehard Brose (Foto: BAKS) (l.), Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS), und Claudia Major (Foto: SWP) (r.), Expertin für Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).



Dr. Anna Sauerbrey (Foto: Kai-Uwe Heinrich/Tsp), Leiterin des Ressorts Meinung/Causa bei Der Tagesspiegel.









 

Ausgerechnet zum 70. Geburtstag erklärte ein Gründungsmitglied das westliche Militärbündnis für „hirntot“. Auf die kalkulierte Provokation von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron folgte beim NATO-Gipfel in London ein demonstrativer Schulterschluss der übrigen 28 Mitglieder. Selbst US-Präsident Donald Trump, latenter Kritiker der Organisation, attestierte ihr einen „guten Job“ und plädiert gleichzeitig für eine Erweiterung und Aufnahme von Staaten des Nahen Ostens.

Als Reaktion auf zahlreiche Herausforderungen wollen die Mitglieder der „North Atlantic Treaty Organisation“ (NATO) 2020 nun rund 100 Milliarden mehr für die Rüstung ausgeben: Die USA (im Irak) sowie die Türkei (in Syrien) riskieren durch militärische Alleingänge eine Eskalation international wirksamer Konflikte mit Folgen für die übrigen Mitgliedstaaten. Die von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg angekündigte Raketen-Nachrüstung gegen russische Marschflugkörper belebt das Szenario des Kalten Krieges wieder. China soll mittlerweile über knapp 2.000 ballistische Raketen und Marschflugkörper verfügen.

Wo steht das atlantische Verteidigungsbündnis wirklich? Und welche Rolle soll Deutschland künftig darin spielen?

In der Diskussion zwischen Sigmar Gabriel, Bundesaußenminister a.D. und Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., Dr. Hans-Dieter Lucas, Botschafter und Ständiger Vertreter Deutschlands bei der NATO, Ekkehard Brose, Botschafter und Präsident der Bundesakademie für Sicherheitspolitik sowie Claudia Major, Expertin für Sicherheitspolitik bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), wird es auch um die Frage gehen, ob die Bundeswehr sich in Zukunft intensiver an Auslandseinsätzen beteiligen soll. Dr. Anna Sauerbrey, Leiterin des Ressorts Meinung/Causa beim Tagesspiegel, wird die Debatte moderieren. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit United Europe e.V. statt.
 

Datum: 2.3.2020, 18.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Bonner Universitätsforum,
Heussallee 18-24, 53113 Bonn

+++ Anmeldung zur Veranstaltung +++

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