Am 14. Januar 2026 diskutierten auf unserem Podium Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Bischof von Essen und Militärbischof der Bundeswehr, Prof. Dr. Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster, und Rabbiner Yitzchak Mendel Wagner, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Krefeld, über das Zusammenleben der Religionen in Deutschland und die Bedeutung des Begriffs der Versöhnung.
Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck stellte fest, dass es bei einer konstruktiven Konfliktkultur darum gehe, „einen Wahrheitsanspruch nicht gewaltsam durchzusetzen, sondern dialogisch“.Rabbiner Yitzchak Mendel Wagner verglich Konflikte mit Wunden: „Manchmal muss man sie öffnen, […] damit sie heilen können“.Prof. Dr. Mouhanad Khorchide betonte: „Wir müssen nicht alle harmonisch sein, aber ein Mindestmaß an Harmonie braucht die Gesellschaft, um friedlich zu sein.“Prof. Dr. Volker Kronenberg begrüßte die Gäste und eröffnete unter anderem mit der Frage, welche Rolle Religion heute für Kultur und Politik in Deutschland spielt.Die Moderation übernahm der Moraltheologe Prof. Dr. Dr. Jochen Sautermeister.Im Anschluss hatten die Gäste Gelegenheit, Fragen zu stellen.
Bilder: Volker Lannert / BAPP
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