„Konflikt, Austausch, Versöhnung – drei Religionen im Austausch zu Chancen für ein friedvolles Zusammenleben“
Hier finden Sie Eindrücke der interreligiösen Diskussionsveranstaltung.
Das Bildungsprojekt „Transfer der Transformation“ widmet sich der Frage, wie Institutionen als Schnittstelle und Bindeglied zwischen Individuum und Gesellschaft ihren Beitrag zur Begleitung der gesamtgesellschaftlichen Transformation leisten können.

Projekttitel: Transfer der Transformation –
Die Entwicklung des Ruhrgebiets als Bezugs- und Ausgangspunkt
Laufzeit: 2025 bis 2027
Projektregion: Nordrhein-Westfalen mit Fokus auf dem Ruhrgebiet
Förderung durch: Brost-Akademie gGmbH

| >> Weitere Informationen über das Projekt finden Sie in unserer Projektbroschüre, die Sie hier als PDF-Datei herunterladen können. << |

Welt im Wandel
Demografischer Wandel, Dekarbonisierung und Digitalisierung sind große, aber längst nicht die einzigen Themen unter dem bisweilen zum Modewort gewordenen Oberbegriff der Transformation. Die gesellschaftlichen, sozialpolitischen, energie- und umweltpolitischen, aber auch technischen Herausforderungen, die sich aus diesen „Megathemen“ ergeben, sind immens und werden durch ihre wechselseitige Beeinflussung und Bedingtheit noch komplexer.
Diese globalen Herausforderungen der aktuellen Zeit bringen sowohl Möglichkeiten als auch Herausforderungen mit sich, die das individuelle und kollektive Wohlbefinden tiefgreifend erschüttern können. Es ist wichtig, diese Sorgen ernst zu nehmen und Wege zu finden, um in einer sich ständig verändernden Welt Unterstützung und Stabilität zu bieten.
Transformation als Herausforderung
Der Begriff der Transformation beschreibt eine grundlegende Neuordnung des Zusammenspiels der gesellschaftlichen Teilsysteme. Angesichts der Versuche, diese Komplexität zu reduzieren, leiden traditionelle Institutionen der Demokratie und der Zivilgesellschaft. In immer weniger Demokratien gelingt es, Populismus und dem Angebot von vermeintlich einfachen Antworten zu widerstehen.
Es ist nicht verwunderlich, dass Institutionen in Zeiten des Umbruchs unter enormen Druck geraten: In die Gesellschaft eingebettete Institutionen sind selbst zentrale Orte, die von diesen Veränderungen betroffen sind und mitunter, wenn sie an alten Strukturen festhalten, den Wandel eher bremsen oder blockieren. Die derzeitige Herausforderung für Institutionen wie für die Gesellschaft liegt zudem nicht nur in der Geschwindigkeit des Wandels, sondern auch in der Ungewissheit, in welche Richtung die große Transformation verlaufen wird.


Institutionen als Transformationsbegleiter
Den staatlichen und nicht-staatlichen Institutionen kommt in Zeiten der Transformation eine wesentliche Bedeutung zu. Politische Absichten mit Blick auf komplexe Sachverhalte verständlich, konsequent und nachhaltig in die Gesellschaft zu transferieren, muss für Institutionen zur Priorität werden. Hierfür müssen mitunter neue Zugänge und Kanäle gefunden werden, um einerseits die vielschichtigen und wechselseitigen Zusammenhänge der großen Transformationsthemen zu verdeutlichen und andererseits Beteiligungsformate zu kreieren.
Statt den fluktuierenden globalen Entwicklungen nur hinterherzulaufen, könnten sich Institutionen als „Transformationsbegleiter“ verstehen, die gemeinsam mit der Bevölkerung Ideen und Maßnahmen entwickeln, die Halt und Orientierung geben. Praktische Lösungen zu entwickeln und damit Antworten auf dieses häufig mit Zukunftsängsten verbundene Thema zu geben, wird als ein möglicher Schlüssel gesehen, um den zunehmenden Entfremdungstendenzen der Bevölkerung von den (gesellschafts-) politischen Institutionen entgegenzuwirken.
Das Projekt „Transfer der Transformation“ will den praktischen und kommunikativen Umgang von Institutionen mit Transformationsprozessen begleiten.

Vom Ruhrgebiet lernen
Das Ruhrgebiet ist gerade wegen seines historischen Strukturwandels von einer Kohle- und Stahlregion zu einem diversifizierten Wirtschaftsraum eine besonders interessante Region für dieses Projekt. Als lebendiges Beispiel für historische Transformationsprozesse zeigt das Ruhrgebiet, wie wirtschaftliche und soziale Umbrüche erfolgreich bewältigt werden konnten.
Die Erfahrungen aus diesem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess bieten wertvolle Erkenntnisse, wie lokale Institutionen mit herausfordernden Veränderungen umgehen können. Gleichzeitig gehört das Ruhrgebiet mit seiner energieintensiven Industrie zu den Regionen, in denen der ökologische Umbau der Wirtschaft besonders dringlich ist.
Transfer stärken – Transformation begleiten
Das Projekt zielt darauf ab,
Indem das Projekt unterschiedliche Bevölkerungsgruppen informiert und in verschiedenen Veranstaltungsformaten aktiv in Gestaltungsprozesse einbezieht, setzt es auf Volksbildung als Grundvoraussetzung für demokratische Teilhabe.
Um globale Zusammenhänge der Transformation und Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Disziplinen abzubilden, verfolgt das Projekt einen transdisziplinären und transnationalen Ansatz.
Entsprechend der umrissenen Zielsetzung ergeben sich für die auf zwei Jahre angelegte Projektarbeit folgende Schwerpunkte:
Der Begriff „Transfer“ stammt aus dem Lateinischen transferre, was so viel bedeutet wie „hinüberbringen“ oder „übertragen“ (trans = „hinüber“, ferre = „tragen“). In die deutsche Sprache gelangte das Wort über das englische transfer, das ebenfalls „Übertragung“ bedeutet. Die heutige Verwendung des Begriffs umfasst eine Vielzahl von Zusammenhängen, vom Geldtransfer bis hin zum Wissens- oder Technologietransfer. Laut dem Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) lassen sich mindestens neun Hauptdefinitionen identifizieren. Diese reichen von wirtschaftlichen und finanziellen Aspekten über psychologische und sprachwissenschaftliche Konzepte bis hin zu spezifischen Anwendungen in Genetik, Informatik und Sport.
Quelle: „Transfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, https://www.dwds.de/wb/Transfer, abgerufen am 06.05.2025.
Transfer findet als Begriff in verschiedenen Bereichen Anwendung, zum Beispiel als Wissenstransfer im allgemeine wissenschaftlichen Kontext, als Technologietransfer im technologischen Bereich, aber auch als Policy Transfer in der Politikwissenschaft oder kultureller Transfer in der Kultur- und Bildungsforschung. Bei dem was übertragen wird kann es sich sowohl um materielle Inhalte (z. B. Technologien, Produkte, Patente) als auch um immaterielle Inhalte handeln – etwa wissenschaftliche Erkenntnisse, Handlungskompetenzen, Konzepte oder politische Instrumente.
Je nach Kontext werden unterschiedliche Inhalte übertragen:
Transfer wird dabei nicht mehr nur als linearer „Wissensstrom“ von A nach B verstanden. Moderne Transferkonzepte betonen zunehmend die Bedeutung dialogischer, interaktiver Aus
Akteure des Transfers sind unter anderem:
| Kontakt zum Projektteam: Lina Werder M.A., Projektleitung Tel.: 0228/73-62956 E-Mail: lina.werder[at]bapp-bonn.de |
Hier finden Sie Eindrücke der interreligiösen Diskussionsveranstaltung.
Hier finden Sie Eindrücke der Diskussionsveranstaltung mit Ministerpräsident Prof. Dr. Mario Voigt MdL.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Impulsen von Prof. Dr. Marc Ziegele und Katarina (@verstehe_politik).
Hier finden Sie Eindrücke der Diskussionsveranstaltung mit Minister Karl-Josef Laumann MdL.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Thomas Reiter und Michael Krons.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung u.a. mit Johannes Vogel und Dr. Nicole Grünewald.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Harald Christ.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung, unter anderem mit Dr. Katarina Barley MdEP.
Hier finden Sie Eindrücke der Diskussionsveranstaltung.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Minister Dr. Benjamin Limbach.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Ministerin Josefine Paul MdL.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Prof. Dr. Dr. Michel Friedman und Prof. Dr. Heinz Bude.
Hier finden Sie Eindrücke der englischsprachigen Vorlesungsreihe im Sommersemester 2025 an der Universität Bonn
Hier finden Sie Eindrücke des Webinars mit Prof. Dr. Rolf G. Heinze.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Impulsen von Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert und Prof. Dr. Harald Biermann.
Hier finden Sie Eindrücke der Veranstaltung mit Dieter Nuhr und Prof. Dr. Norbert Winkeljohann.