Am 1. Juli 2026 diskutierten auf unserem Podium Dr. Hubertus Hille, Hauptgeschäftsführer der IHK Bonn/Rhein-Sieg,Franziska Müller-RechMdL, Vorsitzende der Enquetekommission zur Künstlichen Intelligenz im Landtag NRW (FDP), Karl-Heinz Land, Autor, Redner und Gründer von neuland.ai und Prof. Dr. Lucie Flek, Professorin für Data Science & Language Technologies an der Universität Bonn, über Vergangenheit und Zukunft der KI vor dem Hintergrund kommunaler Herausforderungen. Prof. Dr. Volker Kronenberg, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der BAPP, begrüßte die Gäste und führte in das Thema ein. Die Diskussion moderierte Sylvia Binner, Stellvertretende Chefredakteurin des General-Anzeigers.
Prof. Dr. Kronenberg warf in seiner Begrüßung die kritische Frage auf, wie der EU AI Act mit der rechtlichen Möglichkeit vereinbar sei, dass die US-Regierung auf Daten amerikanischer Unternehmen zugreifen könne.„Künstliche Intelligenz ist eine der größten Revolutionen, die wir erleben werden. Das ist vergleichbar mit der Erfindung der Dampfmaschine (und bietet unheimlich tolle Potentiale“, so Franziska Müller-Rech.Viele Unternehmen seien sich bewusst, dass „ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spiel steht, wenn sie beim Thema KI nicht mitmachen“. Andere suchten noch den richtigen Umgang.Karl-Heinz Land erklärte, er sehe kein Arbeitsplatzdilemma durch Künstliche Intelligenz. Entscheidend sei, Künstliche Intelligenz konsequent in die Arbeitswelt einzubeziehen.Lucie Flek zeigt sich optimistisch in Bezug auf das Know-How deutscher Tech-Wissenschaftler: „Wir können das besser als die Wissenschaftler in Silicon Valley“.Sylvia Binner führte durch den Abend.Im Anschluss konnte das Publikum fragen an das Podium richten.
Bilder: Volker Lannert / BAPP
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