Forschungsprojekt „Austerität als gesellschaftliches Projekt“

Inwiefern ist Austerität nicht nur ein wirtschaftspolitisches, sondern vielleicht inzwischen auch ein kulturelles, soziales und gesellschaftliches Phänomen geworden?

von Test / in Abgeschlossene Forschungsprojekte, Leitartikel /

Bisher wurde Austerität in erster Linie unter ökonomischen Aspekten diskutiert. Ökonomische Begründungen für Austeritätspolitik und Umverteilungsfragen sind aber inzwischen mehr als nur tagespolitischer Art. Die Literatur spricht von einem „age of austerity“, einem neuen Zeitalter der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, impliziert also, dass sich auch ein politisch-kultureller Wandel vollzieht und sich ein neues Paradigma im Verhältnis von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft herausbildet.

Praxisexperten: Prof. Dr. Michael Junker (l.), Geschäftsführer der Accenture Deutschland GmbH, und Prof. Dr. Klaus Gretschmann (r.), ehemaliger Generaldirektor für Wettbewerb, Binnenmarkt, Innovation und Forschung im Europäischen Ministerrat

Inwiefern Austerität tatsächlich nicht nur ein wirtschaftspolitisches, sondern vielleicht inzwischen auch ein kulturelles, soziales und gesellschaftliches Phänomen geworden ist – inwieweit sich demzufolge wirklich von einem „age of austerity“ sprechen lassen kann, das untersuchten Prof. Dr. Roland Sturm von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und seine Wissenschaftler im Rahmen des Forschungsprojekts „Austerität als gesellschaftliches Projekt“. Hierbei standen dem Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Michael Junker, Geschäftsführer der Accenture Deutschland GmbH, und Prof. Dr. Klaus Gretschmann, ehemaliger Generaldirektor für Wettbewerb, Binnenmarkt, Innovation und Forschung im Europäischen Ministerrat, zwei ausgewiesene Praxisexperten zur Seite.

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Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern Austerität nicht nur ein wirtschaftspolitisches, sondern auch ein kulturelles, soziales und gesellschaftliches Phänomen geworden ist.