„Politische Kommunikation in Zeiten von Social Media“

Die Abschlusspublikation untersucht den Einfluss, den Internet und soziale Netzwerke auf das Wahlverhalten der Bundesbürger nehmen und die Konsequenzen, die sich daraus für die politische Kommunikation ergeben.

von Test / in Forschungsergebnisse /

Ziel dieses BAPP-Forschungsprojektes ist es gewesen, den Einfluss, den Internet und soziale Netzwerke auf das Wahlverhalten der Bundesbürger nehmen, zu untersuchen und die Konsequenzen, die sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben, herauszuarbeiten.

Abnehmende Wahlfreude, zunehmende Wankelmütigkeit und eine Verlagerung der individuellen Wahlentscheidung bis spät in den Wahlkampf hinein sind die Kennzeichen des heutigen Elektorats. Diese Entwicklungen haben die Teilnehmer des Forschungsprojektes unter Berücksichtigung neuer Informations- und Kommunikationstechnologien untersucht. Dazu wurde das Wahlverhalten der Bundesbürger anhand der Bevölkerungsdaten, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 und der Europawahl 2014 gewonnen wurden, systematisch analysiert. Dies sollte veranschaulichen, inwieweit das Internet das politische Informationsumfeld verändert und welche Konsequenzen sich daraus für die politische Kommunikation in Deutschland ergeben.

Das Forschungsprojekt wurde geleitet von Prof. Dr. Thorsten Faas, Professor für Politikwissenschaft im Bereich „Empirische Politikforschung“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Holger Geißler, Vorstand des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov, und Alexander Schweitzer, Fraktionsvorsitzender der SPD im rheinland-pfälzischen Landtag und Minister a.D., haben das Projekt als Praxisexperten begleitet und konnten eigene Erfahrungen mit einbringen.

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